Radltag

Die Stadt Landau lud alle Kindergärten und Schulen ein, an der Kunstrad-Aktion anlässlich des 1. Landauer Radltages am 01.07.2018 hier in Landau teilzunehmen. Natürlich haben wir, das Montessori Haus für Kinder, die Montessori Grundschule und die Montessori Hauptschule, uns gleich ins Zeug gelegt und mit vereinten Kräften drei „Kunsträder“ kreiert.

Ganze 29 Räder sind seit einigen Wochen über die Stadt verteilt und können bewundert werden. Einige habt Ihr sicherlich schon entdeckt! Wer einen Überblick über alle 29 Räder bekommen möchte, kann sich diesen auf der Internetseite der Stadt Landau verschaffen.

 

 

Die schönsten drei Kunsträder werden am 01.07.2018 auf dem Ersten Landauer Radltag, der auf dem Messegelände gleich neben dem Volksfestzelt stattfindet, prämiert, von 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr können alle Besucher abstimmen. Natürlich erwartet uns an diesem Tag ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Also, nichts wie hin auf den Ersten Landauer Radltag und natürlich Abstimmen nicht vergessen. Es wäre doch schön, wenn die Montessorigemeinde auf dem Siegertreppchen landen würde!

 

Homepage-Macher wechseln

Liebe Eltern, liebe Vereinsmitglieder, liebe Interessierte,

nach über zwei Jahren Umgestaltung und Arbeit an unserer Homepage übergebe ich nun die Redaktionsarbeit.

Überfällige Umgestaltung ab 2016

Seit dem Frühjahr 2016 gestaltete ich aktiv die Homepage unserer Montessori-Gemeinschaft. Eine Elterninitiative hatte mich ins Boot geholt. Gemeinsam mit meiner Vorgängerin Frau Klein gelang dann eine Neugestaltung, die mit einem sogenannten „responsive design“ die Darstellung auf Handy und Tablett berücksichtigt. Mit viel Vertrauen von Schulleiter Herr Ecker gestaltete ich daraufhin die Menüs und die Hauptseite mehrmals neu und durfte dabei viel über WordPress und html lernen. Im Vordergrund stand meist der Wunsch der Eltern nach vielen Bildern und einfacher Nutzung. Die Hauptarbeit war dann die Pflege der Seite und die Veröffentlichung von PR-Beiträgen aus allen Lerngruppen. Nebenbei investierte ich noch viele Stunden in die Optimierung des Zugangs für die verschiedensten Nutzerprofile.

Die Arbeit mit Bild und Text hat mir stets Freude gemacht. Und in meinen Artikeln für meine Klasse werde ich das auch weiter pflegen. Doch nun ist es an der Zeit, dass andere die Chance ergreifen, bei der Gestaltung der gesamten Homepage aktiv und kreativ zu sein!

Dank an Helfer

Danken möchte ich dabei vor allem Frau Ildiko B., die mich als Monte-Mutter weit über ihre Elternarbeitsstunden hinaus entlastete. Außerdem danke ich Jane R. (Buchengruppe), die sich freiwillig in die Materie einarbeitete, um für das Haus für Kinder und den Hort die online-Arbeit übernehmen zu können.

Homepage darf nicht unterschätzt werden

Die Homepage ist für die meisten von uns eine zentrale Informationsquelle und bietet mit den vielen Bildern tolle Eindrücke unserer Montessori-Arbeit. Zusätzlich ist sie für fast alle Interessierten die erste Anlaufstelle und damit der erste Eindruck, der bleibt. Gemeinsam mit meinen online-Mitstreiterinnen ist uns hier schon viel Verbesserung gelungen. Toll wäre, wenn diese Entwicklung weitergehen würde. Meinen Nachfolgern wünsche ich dafür viel Elan und Esprit!

Auf geht’s!

Martin Hammerer

(Montessori-Lehrer)

Maibaum zurückgebracht und Auslöse gefeiert!

Das Titelbild zeigt den Button, den alle Montessori von Lebenshilfe-Lehrer Torsten Kölbl verliehen bekamen. Tolle Geste!

Einladung: Alle Montessoris sind herzlich eingeladen, am 5.5.2018 ab 10 Uhr an die Lebenshilfe-Schule (Marienhöhe) zu kommen, um mitzufeiern und beim händischen Aufstellen des Maibaumes mitzuhelfen.


Leberkäse, Gummibären und Rosen – eine wunderbare Auslösefeier

(Text LNP, 2.Mai 2018) Maibaumaufstellen ist in Niederbayern Tradition, der Diebstahl des Stammes ebenso. Heuer hat zum ersten Mal auch die Montessori-Schule einen Maibaum geklaut – und zwar von der Lebenshilfe (LNP berichtete). Um den Baum wieder auszulösen, gab es für beide Schulen ein Leberkässemmel-Essen.

13 Meter lang ist der Baumstamm, den die Familie Hingerl gestiftet hat. Mit den Lehrern Martin Hammerer und Sven Hönicke von der Montessori-Schule sowie Thorsten Kölbl und Heilerziehungspfleger Thomas Stelzer von der Lebenshilfe trugen 40 Schüler den Baum von der Montessorischule, in dessen Pausenhof sie den Masten deponiert hatten, die Marienhöhe zur Lebenshilfe hinauf, wo weitere 30 Schüler warteten. Bereits vergangenen Mittwoch hatten die Schüler der Montessori-Schule den Baum gestohlen.


Lebenshilfe Landau löst Maibaum aus

Video von  Birgmann/Hies (LNP)

Video auf Youtube: „PNP – Maibaum kehrt zurück!“

Maibaum gestohlen und wieder ausgelöst!

„Der Baum ist weg!“ – „Schon wieder?“

Da staunten die Schülerinnen und Schüler und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe-Schule nicht schlecht, als sie ein Foto von „ihrem“ Maibaum erreichte. Dieser lag nicht mehr im Erdgeschoss der Halle – dort hatte ihn die Klasse MS 2 versteckt, die den Maibaum quasi bereits schulintern geklaut hatte, sondern war umringt von stolzen Schülerinnen und Schülern der Montessori-Schule Landau.

Klasse 5/6 klaut Maibaum der Lebenshilfeschule

Die Klasse 5/6 der Montessori-Schule hatte den Maibaum der Lebenshilfe-Schule mit ihrem Lehrer Martin Hammerer in einer Muskelschmalz-Aktion von der Marienhöhe bis in ihren eigenen Schulhof getragen. Am Parkplatz in der Frammeringer Straße musste per Telefon die 9. Klasse als Unterstützung gerufen werden. Mit vereinten Kräften gelang es schließlich, den Baum auf den Schulhof zu tragen, wo sofort ein Siegerfoto geschossen wurde. (Hier klicken für den Bericht aus Montessori-Sicht.)

Zähe Verhandlungen um Rückgabe

Dieses Foto nun fand sich am Schwarzen Brett der Lebenshilfe-Schule wieder. Am Vormittag traf dann eine Delegation der Montessori-Schule ein, um in Verhandlungen zu treten. Die Berufsschulstufe mit Lehrer Thorsten Kölbl und Schulleiter Jürgen Horn sahen sich zähen Partnern gegenüber. Nur mit dem Argument der Berufsschulstufe, beim schweren Rücktransport zu helfen, konnte ein Kompromiss erzielt werden.

Rückkehr und Auslöse-Feier am Mittwoch 2. Mai

Und so wird kommenden Mittwoch der Maibaum auf vielen Schultern verteilt seine Rückreise durch die Bergstadt antreten bis auf die Marienhöhe. Die Lebenshilfe Dingolfing-Landau lädt nämlich als Auslöse die Klasse 5/6 der Montessori-Schule und die beteiligten Schüler der Lebenshilfe-Schule zu einer kleinen Brotzeit ein. Auch die Helfer aus der Klasse 9 werden nicht vergessen und werden nach den Quali-Prüfungen ins Schülercafé der Lebenshilfe-Schule eingeladen. Außerdem waren 4 Eimer Gummibärchen für die Grundschüler und 3 Rosen für die Sekretärinnen Teil der Forderung, auf die Schulleiter Jürgen Horn einging.

Tradition besagt, man soll mithelfen den Baum aufzustellen

Die Schüler der Montessori-Schule versprachen im Gegenzug aber, zahlreich auf dem Schulfest der Lebenshilfe-Schule am 5. Mai zu erscheinen und beim Aufstellen des Baumes ab 10 Uhr zu helfen.

(Text: Thorsten Kölbl, Lebenshilfe-Lehrer, Fotos: Montessori&Lebenshilfe)

 

Klasse E und 5/6 am Residenz-Theater und im Jagd-&Fischerei-Museum in München

Pompöses Schauspiel und modernes Museum

 

(Landau/Dingolfing) „Du schimpfst über Deinen Hut, dabei ist Dein Kopf schuld!“ – Mit vielen solchen quatschigen Sprüchen aus Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ wurden die Montessori-Schüler der Klasse E (1-4) und der Klasse 5/6 konfrontiert, als sie am vergangenen Montag die letzte Inszenierung des preisgekrönten Theaterstücks am Münchener Residenztheater besuchen durften. Montessori-Lehrkraft Julia Hammerer hatte glücklicherweise die letzten Karten des dauernd ausverkauften Schauspiels ergattert.

Spannender Straßenverkehr

Schon früh morgens bestieg man in Landau den Bus und holte in Dingolfing West noch weitere Montessori-Schüler ab. Trotz einer halben Stunde Puffer im Vergleich zum Vorjahr sorgte der Verkehr für knisternde Spannung, ob man es rechtzeitig, bevor die Türen des Theaters sich schlössen, überhaupt schaffen würde. Und erneut hatte man Glück: Anderen Schulklassen aus Bayern ging es genauso, die Organisatoren hatten Verständnis und so begann die Vorstellung wenige Sekunden nachdem die Kinder ihre Plätze eingenommen hatten. „Es war super, wir mussten gar nicht warten!“, meinte danach eine Schülerin.

Kindervorstellung im legendären „Resi“

Zum ersten Mal in einem echten, großen Theater!

Das Schauspiel selbst begeisterte seine fast 1000 kindlichen Zuschauer vor allem mit einer pompösen Inszenierung. Alle Register der Bühnentechnik wurden gezogen. Figuren versanken im Boden oder wurden plötzlich emporgehoben. Die Grinsekatze erschien per Beamer in einem riesigen Bilderrahmen, das sprechende Ei Humpty-Dumpty schwebte an Drahtseilen herein und im Bühnenrauch gelang eine Vielzahl von Illusionstricks, die nötig waren, um Alice’ dauernde Größenänderungen darstellen zu können. Die volle Meisterklasse zeigte das Münchener Theaterhaus mit der musikalischen Begleitung durch vier Musiker, die live nicht nur die Musical-Stücke von Felix Müller begleiteten, sondern auch das reguläre Spiel mit verrückten Sounds untermalten.

Nonsens um Alice

Die Geschichte selbst ist bekanntermaßen Nonsens, sprich ein totales Durcheinander von möglichst großem Quatsch. Alice folgt dem weißen Kaninchen, das immer spät dran ist. Sie müht sich im Raum der hundert Türen ab, durch die kleinste ins Wunderland zu gelangen. Weil das nicht klappt, flutet sie mit ihren Tränen den Saal und schafft es durch das folgende Chaos dann doch. Dabei lernt sie die verrückten Bewohner kennen. Die trotteligen Zwillinge Dideldidum und Dideldidei, den irren Hutmacher, die unsichtbare Grinsekatze, die rauchende Raupe und viele andere. Am Ende hat Alice es mit der zynischen Herzkönigin zu tun, die sie erst besiegen kann, als sie aufhört, das Normale zu erwarten, und statt dessen anfängt, die absurde Logik der verrückten Bewohner und ihrer Königin vollends ad absurdum zu führen.

Fantasie als Widerstandskraft

Mit der Herzkönigin im Foyer des Resi!

Regisseurin Christina Rast arbeitete den Roman zum Theaterstück um und konzentrierte sich dabei auf Themen, die dem Kinderpublikum auch heute noch nach über 150 Jahren etwas zu sagen haben. „Kindern wird ja oft vermittelt, dass sie für bestimmte Dinge zu alt oder zu groß, für was Anderes dann wieder zu klein sind. Ich glaube, dass Kinder öfter unterschätzt werden.“, meinte die Regisseurin in einem Interview. Da helfe nur unglaublich viel Fantasie und Humor, um die Dinge, so wie sie angeblich seien, nicht so ernst zu nehmen. Das leuchtet vor allem den kreativen und empathischen Montessori-Schülern ein, dass man alles auch einmal anders herum denken sollte, bevor man sich für einen Weg entscheidet. Manchmal sind die Wege durch einen unscheinbaren Kaninchenbau dann doch die spannenderen.

Pause im Hofgarten

Zu Mittag im Diana-Tempel

Nach diesem Feuerwerk an Sprache, Kostümen und Bühnenkunst begaben sich die Montessori-Klassen einmal um die Residenz herum in den schönen Hofgarten, um im Dianatempel mittägliche Brotzeit zu machen. Dabei erfuhren Sie von Montessori-Lehrer Martin Hammerer ein paar historische Kuriositäten um König Ludwig II., der sich so sehr Elefanten in seinem Palmenhaus auf dem Dach der Residenz gewünscht hatte. Die Herzkönigin lässt grüßen.

Jagd- und Fischereimuseum

Anschließend marschierten die Kinder in zwei Gruppen zum zweiten Highlight, dem Jagd- und Fischereimuseum. Fast ein jeder kennt dessen bronzene Maskottchen, den Waller und das Wildschwein, die vor seinen Toren in der Münchener Fußgängerzone stehen – doch nur wenige besuchen es je. Aber es lohnt sich! Die Schüler waren begeistert, als sie in mehreren Stockwerken die Lebenswelt unserer bayerischen Wildtiere erkunden durften. Die Klasse E hatte sich in den Wochen zuvor intensiv mit Vögeln beschäftigt, die Klasse 5/6 mit der Fabel und deren Tieren. So passte das Museum trefflich zum Unterricht und rundete den Tag ab.

Liebevolle Dioramen im Jagd- und Fischereimuseum

Ausgewählt wurde es auch deshalb, weil es neben beindruckenden Sammlungen von Gegenständen der Jagd auch mehrere hochmoderne Räume bietet. So konnten die Montessorikids mit Chipkarten die Tiere in großen Dioramen zum Sprechen bringen oder verschiedene Quiz-Formate aktivieren. „Das ist wirklich liebevoll gemacht und auf eine ganz kindgerechte Weise unaufgeregt!“, meinte Roswitha Brüggemann, Zweitkraft der Klasse E. Am beliebtesten bei den älteren Schülern war neben dem ausgestopften Streichelzoo der Bereich der heimischen Unterwasserwelt. Hier ist der Raum so gestaltet, dass man sich am Grund verschiedener deutscher Gewässer wiederfindet. Kiesel sind in den Kunststoffboden eingelassen, das Licht bläulich gedimmt, an der Decke die Unterseiten von Schiffen. Sven Hönicke, Zweitkraft der 5/6, zeigte sich von dieser Abteilung sichtlich begeistert. „Mit Hilfe der vielen Tabletts und der anderen Stationen zum Anfassen is’ es möglich die Welt der Fische zu ‚be-greifen’, wie wir Montessori-Lehrer es uns wünschen“. Noch Stunden hätte man sich hier auf spannende Weise weiter informieren können.

Ein Tag voller Spektakel und Wissens-Feuerwerk

So trennten sich die Montessori-Schüler nur schwer von diesem tierischen Haus des erlebbaren Wissens. Und niemanden wunderte es, als schon auf der Heimreise unter den Kindern und unter den Lehrkräften darüber spekuliert wurde, welches Stück und welches Museum es denn im nächsten Jahr sein werden.

 

 

Break-Dance an der Montessori-Schule – Hiphop-Workshop mit Patrick Weißbrodt

„Wow, Kids! Das geht ab!“, ist nur einer der tausend coolen Sprüche von Patrick Weißbrodt, dem Tanzprofi und Hiphop-Coach aus Straubing. Und schon zum dritten Mal holte man ihn an die Montessori-Schule, um möglichst allen Kindern und Jugendlichen dieses einzigartige Gefühl von Glück, Freiheit, Erfolg und Coolness erleben zu lassen. Tanzen macht Spaß, weckt Emotionen, regt die Kreativität an, beansprucht den ganzen Körper. Durch die freudige Bewegung verbessert sich die Konzentrationsfähigkeit und das Selbstbewusstsein steigt sowieso, wenn man an sich selbst nach wenigen Übungen schon unglaubliche Fortschritte erlebt. Und diese Kraftquelle steht allen offen.

Hiphop als Kraftquelle

Heuer hatten die Kinder selbst darum gebeten, die Tradition an der Montessori-Schule fortzusetzen. Sie flehten Theaterpädagogin Christine Hötschl an, den professionellen HipHop-Tanzlehrer Patrick Weißbrodt wieder an die Montessori-Schule zu holen. Mitmachen durften heuer neben den Mittelschülern von der 5. bis zur 10. Klasse auch die ältesten Grundschüler aus der 3. und 4. Klasse. In drei Tanzstunden über drei Schultage verteilt lernten die Schüler jeweils eine eigene Choreografie. Vor allem bei den älteren Schülern bewies Patrick Weißbrodt wieder seine Motivationkünste, indem er alle Peinlichkeiten durch seine coolen Sprüche wegwischte und für puren Spaß der Jugendlichen sorgte.

Akrobatik beim Breakdance

Als besonderes Highlight zielte Patrick Weißbrodt heuer darauf, dem älteren Nachwuchs einige seiner Break-Dance Tricks zu verraten. Bei dieser besonderen Form des Hiphoptanzes geht es um oft akrobatische Bewegungen am Boden. Dabei ist viel Gleichgewicht und auch etwas Muskelkraft gefordert. Auf speziellen Boden-Matten übten die Jugendlichen auf einem untergespreizten Arm zu balancieren, die Beine dabei in die Höhe zu strecken und natürlich möglichst cool zu wirken. Auf der Homepage der Montessori-Schule kann man das faszinierende Ergebnis auch in bewegten Bildern betrachten.

Anstrengungen mit Humor meistern

Mit den Grundschülern erarbeitete der Straubinger Dance-Coach eine kleine Gruppen-Choreografie bei der viel Kopfarbeit gefragt ist. Alle 24 freiwilligen Grundschüler lernten sich im gleichen Takt zu bewegen. Sie übten lange daran, gleichzeitig verschiedene Bewegung mit den Füßen, Beinen, Armen und sogar Fingern auszuführen. Doch diese anstrengende Arbeit wurde den Kindern nie zu viel, denn ihr geliebter Patrick hat dabei immer einen witzigen Spruch auf den Lippen.

Yeah!

Am Ende waren so alle „happy“ und posierten „crazy“ für das Gruppenbild. Ihr Können werden die Kids bei ihrem Fasching am unsinnigen Donnerstag sicherlich voller Stolz allen Montessori-Mitschülern präsentieren. Eine Überraschung bleibt es, ob auch am Tag der offenen Tür der Montessori-Häuser am 03. März eine Tanzeinlage geboten sein wird. Schauen Sie einfach vorbei! Geboten wird in jedem Fall etwas für jeden.

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Montessori-Schüler haben ein Herz für bedürftige Kinder

Landau. Ein Herz für bedürftige Kinder in Südungarn hat die Montessorischule Landau gezeigt: Zum vierten Mal beteiligte sich die Schulfamilie an der Weihnachtspäckchen-Aktion der AWO-Arbeitsgemeinschaft „Auslandshilfe“, einer Initiative der Arbeiterwohlfahrt Oberbayern. Dank des Engagements der Eltern und Schüler konnten 75 Päckchen für null- bis 14-jährige Kinder gefüllt werden.

Zusammen mit ihrer Lehrerin Jacqueline Schneider brachten vier Schüler der Montessorischule Landau die Spenden in einem Kleinbus der AWO persönlich nach Magyarbóly in Südungarn. Begleitet wurden sie außerdem vom „Nikolaus“. Die Kinder halfen mit, die Weihnachtspäckchen im Kindergarten und der Schule des Ortes zu verteilen. Zwischendurch fanden die Kinder der Montessorischule Landau auch Zeit, an der Schule eine Unterrichtsstunde in Deutsch mitzuerleben. Gegessen wurde auf Einladung von Bürgermeister Attila Blázsovics in der Schulmensa, zum Teil gleichzeitig mit den ungarischen Kindern. Das Gesamterlebnis wurde durch einen Besuch am ungarisch-kroatischen „Flüchtlingszaun“ ergänzt.

Die Montessori-Kinder halfen außerdem dabei, weitere Päckchen in einem Seniorenheim sowie im Kulturhaus in Palkonya zu verteilen. Schöne Stunden verbrachten die gern gesehenen Gäste bei einer Dorfweihnachtsfeier, auf der unter anderem verschiedene Theaterstücke zum Thema Weihnachten aufgeführt wurden.

Nach vier Tagen machten sich die Schüler mit Jacqueline Schneider am Sonntag auf den 800 Kilometer weiten Heimweg – mit dem guten Gefühl, bedürftigen Menschen geholfen zu haben und mit vielen positiven Erinnerungen an die Gastfreundschaft, die Offenheit und die Herzlichkeit der Ungarn.

Der gemeinnützige Verein „Montessori-Fördergemeinschaft Landau und Umgebung e.V.“ umfasst mehr als 300 Mitglieder und ist einzigartig im Landkreis Dingolfing- Landau. In der Alternative zum herkömmlichen staatlichen Angebot lernen derzeit etwa 170 Grund- und Mittelschüler sowie 60 Kindergartenkinder nach dem Motto „Hilf mir, es selbst zu tun“ in wohltuend entspannter Atmosphäre. Interesse geweckt? Besuchen Sie uns doch auf http://montessori-landau-isar.de/ oder Vereinbaren Sie einen Termin unter 09951 590 100.

 

Weihnachtsaktion 2017

Montessori-Schule startet bald Roboter zum Mars

DE software & control überreicht der Montessori-Schule die neue Wettbewerbs-Fläche

(Landau) Technik, die begeistert: Die Mitarbeiter des Dingolfinger Software-Unternehmens DE software & control GmbH engagieren sich seit Jahren dafür, ihre Freude am Beruf an die Schüler im Landkreis Dingolfing-Landau weiterzugeben. Der allseits beliebte jährliche Roboterwettbewerb ist da nur ein Baustein von vielen, mit denen das Team um Geschäftsführer Friedrich Steininger Jugendliche für Technik begeistern will. Nun erfolgt auf Initiative der Robotik-Lehrer ein Upgrade des Wettbewerbs. Man wechselt von der „Green City“ zur „Marslandschaft“.

Das notwendige Material übergab nun Marina Kramlinger den Robotik-Schülern der Montessori-Schule Landau. Diese freuten sich schon sehr auf die neue Herausforderung. Auch Schulleiter Klaus Ecker und Robotik-Lehrer Martin Hammerer bedankten sich ganz herzlich für das Material und das Engagement der DE software & control GmbH.

Die Montessori-Schule war im letzten Schuljahr der Ausrichter des Robotik-Wettbewerbes und durfte sich wie in den letzten Jahren über einen zweiten Platz im Ranking mit den drei Realschulen des Landkreises freuen. Der Wettbewerb wird mit selbstgebauten LEGO-Robotern bestritten, die von den Schülern auch selbst programmiert werden, damit sie verschiedene Aufgaben bewältigen können.

Alle Parteien freuen sich sehr, die gemeinsame Kooperation mit dem Konzept „come with (me)“ in diesem Jahr noch zu vertiefen. Geplant ist ein Projekttag unter dem Motto „Industrie 4.0 vor Ort“, denn es ist eines der Hauptziele von Geschäftsführer Friedrich Steininger Mädchen und Buben bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und frühzeitig auch über das Berufsbild des Informatikers aufklären. „Wir möchten, dass immer mehr Jugendliche eine konkrete Vorstellung davon haben, wie ein Arbeitstag eines Informatikers wirklich aussieht.“ Schließlich ist diese Generation von der Digitalisierung bereits voll geprägt und es liegt an den jungen Leuten, unser aller IT-Zukunft aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Was liegt da näher als eine Zusammenarbeit von Schule und IT-Wirtschaft, die auch noch Spaß macht?!

(Text/Bild: Martin Hammerer)

Theater-Dinner „Stromkreise“ an der Montessori-Schule Landau

 

Köstlich speisen und dazu noch ein unterhaltsames Theaterstück verfolgen? Ein echter Ernstfall für die Kochschüler und gleichzeitig ein spielerisches Projekt! Das war die Idee von Kochlehrerin Jaqueline Schneider, die sofort Theaterpädagogin Christine Hötschel und Deutschlehrer Martin Hammerer mit ins Boot holte, um diesen Geistesblitz an der Montessori-Schule in die Tat umzusetzen.

Lange Vorbereitungen

Bereits seit Juli liefen Planungen im Hintergrund, denn es sollten doch hauptsächlich die Schüler sein, die diese Idee zu ihrem Projekt machen würden. Kurz vor den Herbstferien Ende Oktober präsentierte das Dreigespann den Schülern den Rahmen. „Weil im November ja der Weltklima-Gipfel in Bonn stattfindet, wollte ich unbedingt ein Umweltthema, um das Projekt dann im Unterricht auch kosmisch [=ganzheitlich, fächerübergreifend] vertiefen zu können.“, so Martin Hammerer, der auch die 5./6. Klasse leitet. Passend dazu hatte Christine Hötschel das Theaterstück „Stromkreise“ zum Thema Energiesparen entdeckt, das die Kids so begeisterte, dass sie noch vor Beginn der Probenwochen loslegen wollten. Und auch die Kochschüler entwickelten mit Hilfe von Jaqueline Schneider schon früh ihr elektrisierendes Menü in drei Gängen.

Zwei dichte Projektwochen

Doch die Hauptarbeit sollte in den beiden Wochen nach den Herbstferien geleistet werden. Die Schüler teilten sich in 5 Gruppen. Köche, Schauspieler, Bedienungen, Dekorateure und Bühnenbildner. Der übliche Stundenplan wurde auf Eis gelegt. Jeweils etwa den halben Schultag investierten die Schüler so ins Theaterdinner, die restliche Zeit nutzte man, um sich dem Thema „Elektrizität“ vielfältig auf montessorische Art anzunähern. Beispielsweise leiteten die zwei Schüler aus der 10. Klasse, Pascal Farkhou und Dario Fischer, alle ihre jüngeren Mitschüler an, wie sie Stromkreise und Schaltungen selbst aufbauen und die Leitfähigkeit verschiedenster Materialien von Holz über Kupfer bis zur Zitrone messen können.

Insgesamt hatten die Montessoris nur 10 Schultage Zeit. Dann sollte alles perfekt stehen. Die Bedienungen sollten professionell servieren, die Köche schmackhaft und auf den Punkt zubereiten. Die Aula und die Tische verlangten nach elektrisierendem Schmuck zum Anfassen, und spannende Kostüme sollten das Schauspiel komplettieren. Täglich trafen sich daher alle in Schichten und erarbeiteten sich aus der Text-Vorlage ihr eigenes Stück.

Elektrogeräte auf der Suche nach neuen Stromquellen

Darin geht es um das Energieproblem von sechs Elektrogeräten: Blue, der DVD-Player, feiert Geburtstag. Seine Freunde Toto, der Toaster, die Glühbirne Sabirne und Jimmy, die E-Gitarre sorgen für die richtige Partystimmung. Dafür ist eine Menge Energie notwendig: Sabirne strahlt aus voller Kraft, Jimmy rockt, was das Zeug hält und Toto bereitet die Snacks. Als die Stimmung gerade auf dem Höhepunkt ist, kommt es jedoch zum Kurzschluss! Was nun? Frischer Strom muss her – und zwar schnell!

Doch wo kommt der Strom eigentlich her? Alle Geräte springen kurzerhand in die Steckdosen und machen sich auf die Suche nach den Quellen ihrer Energie. Auf ihrer abenteuerlichen Reise erfahren sie, dass der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, sondern aus verschiedenen Kraftwerksarten, wie Kernkraftwerken, Heizkraftwerken, aber auch erneuerbaren Quellen à la Wind, Wasser und Sonne, sowie die meist unbekannte Möglichkeit der Geothermie. Insgesamt erfahren die Zuschauer mit den Hauptfiguren so, warum ein verantwortungsvoller Umgang mit Strom wichtiger denn je ist. Dabei kommt das oft skurrile Stück ganz ohne erhobenen Zeigefinger aus.

Bürgermeister lobt die Montessori-Schule

Auch am Vorabend zum Bus und Bettag bot das Stück „Stromkreise“ einen erfrischenden Zugang zum brisanten Thema Energie. Zu den Gästen zählten Eltern und Verwandte aus den drei Häusern des Montessori-Vereins, Vertreter der Vorstandschaft und auch der zweite Bürgermeister Xaver Hagn, der besonders herzliche Grüße der Stadt Landau überbrachte.

Die Aula hatten die Schüler gemäß den Kapazitäten von Küche und Bedienung für nur 48 Zuschauer an sechs Tischen aufbereitet. Hier zeigte sich die besondere Leistung von Werklehrkraft Marianne Hobelsberger, die den Schülern ermöglicht hatte, nicht nur zwei begehbare Steckdosen zu bauen, sondern auch für jeden Tisch die passenden Utensilien zu basteln, damit die Zuschauer in typisch montessorischer Art mitmischen konnten. Sie durften zu allen Kraftwerksarten tätig werden: Atomfässer stemmen, Öllichter entzünden, Wasserräder benetzen, Windräder anpusten und Lichtstrahlen einfangen.

Kulinarische Genüsse ergänzen das Schauspiel

Und dazu durfte das Publikum auch noch ein dreigängiges Menü genießen, bei dessen Zutaten man keine Kosten gescheut hatte, um Qualität liefern zu können. Damit die Schüler bei der Umsetzung lernen konnten, wie Profis arbeiten, hatte man sich mit Sieglinde, Alexandra und Manuel Fußeder solche auch ins Haus geholt. Als Vorspeise vor der zweiten Szene boten die Kochschüler gefüllte Teigtaschen im Ruccola-Bett mit Sauerrahmdip auf. Nach Szene 4 folgte ein rosa gebratenes Schweinefilet auf Pesto-Nudeln, dazu frisches Marktgemüse als Hauptspeise. Und noch vor dem theatralen Finale krönte ein Duo vom Schokoladen-Mousse in einer goldenen Honighippe samt frischen Beeren den kulinarischen Abend.

Schüler feierten ihre Leistung

Am Ende hatten sich alle Montessori-Schüler – ob Schauspieler, Bedienung, Koch, Techniker oder Dekorateur – einen kräftigen Applaus verdient. Sie feierten ihren Erfolg bei dieser herausfordernden Premiere ausgiebig und bedankten sich bei ihren Lehrern mit kleinen Präsenten. Auch Schulleiter Klaus Ecker dankte allen Helfern persönlich und gratulierte den Schülern zu dieser großartigen Leistung, die noch in der Schulgemeinschaft gebührend gefeiert werden solle.

(Text/Bilder: Martin Hammerer)