Gewinner beim 5. DE Roboter-Wettbewerb: Platz 1 für das Team „Kinderriegel“ der Montessori-Schule Landau

Jubelnde Gewinner und stolze Schüler, soweit das Auge reicht: Auch der 5. DE Roboter-Wettbewerb für Schüler, organisiert vom Dingolfinger Software-Unternehmen DE software & control, war wieder ein voller Erfolg für alle Beteiligten. 52 Schüler, aufgeteilt in 22 Teams, haben ihre Roboter in den Ring geschickt und dabei bewiesen, wie spannend und aufregend Programmieren sein kann. Gewonnen hat das Team „Kinderriegel“ der Montessori-Schule Landau. Den zweiten Platz ergatterte das Team „Niklex“ der Realschule Dingolfing. Bronze ging an die Schüler der „RoboBombe“ der Realschule Landau. 

Das Publikum erlebt die Spannung des Wettbewerbs am Beamer!

Noch bevor der offizielle Startschuss für den Roboter-Wettbewerb fiel, lag viel Vorfreude und Anspannung in der Luft in der Realschule Dingolfing. Die Schule war Gastgeber des 5. DE Roboter-Wettbewerbs. Und es war viel Publikum vor Ort, welches den jungen Roboter-Tüftlern neugierige Blicke über die Schultern warf. Zugleich fand an der Schule auch der Tag der offenen Tür statt. Die Unterstufen- bzw. Mittelstufenschüler der Realschulen Dingolfing, Landau und Niederviehbach, aber auch die Montessori-Schule Landau und das Gymnasium Eggenfelden hatten sich seit Schuljahresbeginn eifrig auf den Wettbewerb vorbereitet. Die Schulen schickten insgesamt 52 Schülerinnen und Schüler, organisiert in 22 Mannschaften, ins Rennen.

Der Wettbewerb selbst bestand aus sieben einzelnen Aufgaben, die mit dem Erweiterungsset „EV3 Ergänzungsset Weltraum Expedition“ für die LEGO Mindstorms Roboter lösbar waren. Die Schüler hatten vorab genügend Zeit, sich im Unterricht mit dem Ergänzungsset auseinander zu setzen. Im Vorfeld hatte das Software-Unternehmen DE software & control den teilnehmenden Schulen bereits das entsprechende Weltraum-Set zur Verfügung gestellt.

Nr. 8 – Der neue Roboter

Aber werden die selbst programmierten Roboter beim Wettbewerb auch die ihnen gestellten Aufgaben und Herausforderungen in der vorgegebenen Zeit meistern? Die Spannung war jedenfalls zum Greifen nah. Die Teams lieferten sich auch enge Kopf-an-Kopf-Rennen. Vorne mit gemischt hat auch das Team des Gymnasiums Eggenfelden, auch wenn es zum Schluss nicht für einen Platz auf dem Siegertreppchen reichte. „Dennoch eine hervorragende Leistung“, wie auch DE-Mitarbeiter Benedikt Grimm einräumte. Schließlich sei das Gymnasium Eggenfelden zum ersten Mal beim Roboter-Wettbewerb dabei gewesen.

Auch die Jury des Wettbewerbs, bestehend aus Vertretern der Schulen sowie von DE software & control – waren von den Leistungen der Schüler tief beeindruckt. Aber nicht nur die drei Gewinnerteams hatten am Ende allen Grund zur Freude. Jede teilnehmende Schule bekam von DE software & control als Anerkennung für ihre hervorragende Leistung einen Gutschein in Höhe von 300 Euro, um ihr Robotik-Angebot an der Schule ausbauen zu können.

Über 50 aktive Teilnehmer

Zudem erhielt jeder Teilnehmer noch ein kleines Schokoladenpräsent. Dass nicht nur die Gewinner zufrieden nach Hause gehen konnten, sondern auch alle Teilnehmer, war DE-Geschäftsführer Friedrich Steininger sehr wichtig: „Mit unserem Wettbewerb wollen wir die Jugendlichen ja für Informatik und technische Berufe im Allgemeinen begeistern und ihnen aufzeigen, wie viel Spaß Programmieren machen kann. Das ist uns auch in diesem Jahr, durch unser Engagement und die gute Zusammenarbeit mit den Schulen gelungen.“

 

Aber nicht nur die Kinder konnte DE beeindrucken, auch so mancher Vater war begeistert: „Ich bin echt fasziniert zu sehen, wie spannend es sein kann, solche Aufgaben zu lösen. Mir war gar nicht bewusst, dass es viele verschiedene Lösungswege gibt, einen Roboter so zu programmieren, dass er genau dies und jenes tut. Toll, dass die Kinder die Lösungswege selbst erarbeiten konnten und sich selbst ausprobieren konnten.“

(Text: DeSoftware GmbH)


Die Montessori-Schule freut sich nicht nur über den Gesamtsieger, sondern schnitt unter allen Schulen auch mit dem besten Gesamtergebnis ab.

Alle Montessori-Teams

Auch die Plätze 6, 7 und 8 von 22 gingen an unsere Reformschule! „Unser Erfolgsrezept ist sicher die Zusammenarbeit der Teams und unsere positive Feedbackkultur. Als Lehrer lasse ich die Schüler so viele Fehler selber machen, wie nur möglich, damit echtes Lernen stattfindet. Und gleichzeitig bin ich immer ganz nah dran, um mit viel Sympathie zu helfen, wenn die Schüler wollen.“, so

Montessori-Lehrer Martin Hammerer, der die Robotik-AG seit 2015 betreut und sichtlich stolz ist auf seine Schützlinge. „Selbstverständlich freut einen das, wenn wir als sogenannte Mittelschule gegen die Realschulen und das Gymnasium gewinnen. Es zeigt doch, dass wir als Montessori-Schule auf dem richtigen Weg sind, wenn wir glauben, dass jedes Kind ein Meister sein kann, egal was Noten oder andere Kontrollideen sagen.“

(Ergänzung: Montessori-Schule)

 

 

Montessori-Schule startet bald Roboter zum Mars

DE software & control überreicht der Montessori-Schule die neue Wettbewerbs-Fläche

(Landau) Technik, die begeistert: Die Mitarbeiter des Dingolfinger Software-Unternehmens DE software & control GmbH engagieren sich seit Jahren dafür, ihre Freude am Beruf an die Schüler im Landkreis Dingolfing-Landau weiterzugeben. Der allseits beliebte jährliche Roboterwettbewerb ist da nur ein Baustein von vielen, mit denen das Team um Geschäftsführer Friedrich Steininger Jugendliche für Technik begeistern will. Nun erfolgt auf Initiative der Robotik-Lehrer ein Upgrade des Wettbewerbs. Man wechselt von der „Green City“ zur „Marslandschaft“.

Das notwendige Material übergab nun Marina Kramlinger den Robotik-Schülern der Montessori-Schule Landau. Diese freuten sich schon sehr auf die neue Herausforderung. Auch Schulleiter Klaus Ecker und Robotik-Lehrer Martin Hammerer bedankten sich ganz herzlich für das Material und das Engagement der DE software & control GmbH.

Die Montessori-Schule war im letzten Schuljahr der Ausrichter des Robotik-Wettbewerbes und durfte sich wie in den letzten Jahren über einen zweiten Platz im Ranking mit den drei Realschulen des Landkreises freuen. Der Wettbewerb wird mit selbstgebauten LEGO-Robotern bestritten, die von den Schülern auch selbst programmiert werden, damit sie verschiedene Aufgaben bewältigen können.

Alle Parteien freuen sich sehr, die gemeinsame Kooperation mit dem Konzept „come with (me)“ in diesem Jahr noch zu vertiefen. Geplant ist ein Projekttag unter dem Motto „Industrie 4.0 vor Ort“, denn es ist eines der Hauptziele von Geschäftsführer Friedrich Steininger Mädchen und Buben bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und frühzeitig auch über das Berufsbild des Informatikers aufklären. „Wir möchten, dass immer mehr Jugendliche eine konkrete Vorstellung davon haben, wie ein Arbeitstag eines Informatikers wirklich aussieht.“ Schließlich ist diese Generation von der Digitalisierung bereits voll geprägt und es liegt an den jungen Leuten, unser aller IT-Zukunft aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Was liegt da näher als eine Zusammenarbeit von Schule und IT-Wirtschaft, die auch noch Spaß macht?!

(Text/Bild: Martin Hammerer)

Montessori-Schule richtet Roboterwettbewerb der Realschulen aus und macht den 1. Platz!

Roboter aktivierten die Grüne Stadt

(Dingolfing/Landau) „Erst den Müll wegbringen und dann die Solaranlage aufs Dach!“ „Nein, besser das  Windrad und den Staudamm reparieren!“ – Solche Diskussionen unter Schülern von Real- und Montessori-Schulen? Na klar, beim alljährlichen Roboterwettbewerb der Realschulen, den Fritz Steininger von der DE Software GmbH aus Dingolfing großzügig mit Preisgeldern für die Schulen sponsert.

Zum vierten Mal fand dieser Wettbewerb nun statt und heuer durfte die Montessori-Schule in Landau das Event ausrichten. Als Jury hatte man neben Marina Kramlinger als Vertreterin von DE software & control und Ingolf Grauham als neutrale Montessori-Lehrkraft noch Michael Maier von Mann+Hummel, sowie Pia Pritscher aus dem ID Atelier geladen.

In zwei Durchläufen á 2 Minuten galt es, so viele Aufgaben der „Green-City“-Spielfläche zu lösen, wie nur irgend möglich. Und eben zu dieser „Grünen Stadt“ gehören die eingangs erwähnten Aktionen.

Mehre Monate hatten die Schüler Zeit, ihre LEGO-Mindstorms-Roboter so zu bauen und zu programmieren, dass sie möglichst viele der angebotenen Aufgaben lösen können. Am Ende würde gewinnen, wer die meisten Punkte einheimsen konnte. Wer das war blieb bis zum Schluss spannend.

Doch im Fokus stand nicht der Triumph über andere. Nach dem eigenen Selbstverständnis trat man nicht „gegen“, sondern „mit“ zwölf andern Teams der Realschulen in Landau, Dingolfing und Niederviehbach an. „Bei allen Wettbewerben in der Vergangenheit war es uns wichtig, keine Feindseligkeiten unter den Jugendlichen aufkommen zu lassen, sondern sogar Solidarität im Geiste des Tüftelns zu pflegen!“, so Montessori-Lehrer Martin Hammerer.

Und ganz im Sinne des montessorischen Prinzips der Vielfalt, hatten die Teams sehr unterschiedliche Herangehensweisen. Während die einen alles auf Geschwindigkeit setzten und so den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler in Kauf nahmen, bauten die anderen auf Präzision in wenigen, dafür aber perfekt gelösten Aufgaben.

Die größte Überraschung war jedoch der erste Lehrerwettbewerb, den Jurymitglied Michael Meier von Mann&Hummel im Vorjahr ins Leben rief. Die Pädagogen hatten die selben Aufgaben wie ihre Schützlinge zu bewältigen und standen auch unter Zeitdruck. „Es ist schon aufregend, wenn man plötzlich auf der anderen Seite steht und liefern muss“, berichtete einer der Robotik-Lehrer. Sieger wurde hier Markus Edbauer von der Realschule Dingolfing.

Bei der Siegerehrung vor dem historischen Schulgebäude der Montessorischule erhielten dann alle Teilnehmer ein hochwertiges Schokoladenpräsent und eine persönliche Urkunde. Auch die Lehrer wurden für ihr Engagement mit Schokolade belohnt. Zusätzlich übergab die Firma DE software & control allen vier Schulen einen Materialgutschein in Höhe von jeweils 300€ für die Roboterprojekte. Marina Kramlinger dankte allen Beteiligten von den Jurymitgliedern über die Lehrkräfte bis hin zu den Schülern, um die es ja schließlich bei der ganzen Sache ginge. Es sei wirklich fantastisch, wie sich der Wettbewerb in den vier Jahren entwickelt habe. Und es sei klar, dass sich schon jetzt alle auf die Fortsetzung im kommenden Schuljahr freuen.

(Text: Martin Hammerer, Bilder: MH, PP)

WRO: Roboter-AG nur knapp am Deutschland-Finale vorbei!

Am Samstag, 13. Mai 2017, machten sich 9 Schüler und mehr als ein Dutzend Fans in aller Frühe auf den langen Weg nach Heilbronn, um dort die regionale Vorentscheidung der WRO für Südostdeutschland zu bestreiten.

Aus der Grundschule fuhren einige Technikinteressierte mit, da man als Begleiter zusätzlich kostenlos das Science-Center „experimenta Heilbronn“ nutzen durfte, das über 4 Stockwerke zum interaktiven Lernen und händisch Begreifen einlädt.

Aufregende Wochen

In der letzten Woche der Vorbereitung war so einiges schief gegangen. Ein Roboter wurde erst beschädigt, dann unter einem Regal versteckt. Bei einem anderen Team wollten die Absprachen nicht so recht klappen und schließlich überrollte die Veteranen und Pioniere der ersten Stunde aus der 8. Klasse die Terminüberschneidung mit ihrem Pflichtpraktikum. Nichts blieb den Teilnehmern erspart. Der Nervenkitzel und die Aufregung steigerten sich, bis es manche unter ihnen nicht mehr aushielten. Glücklicher Sieg und schreckliche Niederlage schienen so nahe beieinander. Letztlich würde sich entscheiden, wer die letzten drei Monate sinnvoll und fleißig genutzt hatte.

Vor Ort angekommen bauten die Teams Ihre Info-Stände auf (siehe Fotos). Jeder sollte mindestens ein Plakat für das Publikum vorbereiten und auch seinen Tisch passend dekorieren. Die Hauptsache bildete jedoch natürlich der Roboter: Die Idee dahinter, seine Konstruktion und seine Programmierung. – Die professionelle Jury der WRO würde die Teams bald nach einem langen Katalog bewerten. Nur ein Siegerteam dürfe dann zum Deutschlandfinale nach Schweinfurt, mit der Chance auf das Weltfinale in Costa Rica.

Sustainabots

Das diesjährige Thema war „ökologische Nachhaltigkeit“, engl. sustainability  – es galt also einen „Sustainabot“ zu bauen. Sei es um das Klima oder die Natur zu schützen, sei es Städte oder den Tourismus umweltverträglicher zu machen. Alles passend zum ökologischen Vorzeigend Costa Rica, das mehr als 70% seiner Energie aus erneuerbaren zieht und bald die 100% erreichen möchte.

Unsere Teams hatten wirklich verblüffende Konzepte erarbeitet:

Team 1: Leonie mit Ludwig und Florian

„Der Meeresreiniger“

Ein Roboter, der seine Energie aus einer Bio-Brennstoffzelle ziehen solle. Dabei fressen Bakterien kleine Mengen entweder der Algenplage oder der Ölpest, die bekämpft werden soll, und erzeugen dann minimal Strom, der für die Fortbewegung oder die Kommunikation genutzt werden kann. Die Idee stammt von einem englischen Professor, doch die Kids entwickelten sie weiter. Ihr Roboter trägt zusätzlich einen Container für kleine und mittelgroße Plastikteile, die im Meer treiben und Tiere bedrohen.

Team 2: Leander (eigentlich mit Dimitri und Lars)

„Der Baum-Pflanz-Roboter“

Jeder weiß, dass Bäume CO2 binden und Sauerstoff erzeugen. Also einfach mehr Bäume pflanzen und schon wäre allen geholfen – so auch die Idee von „Plant for the Planet“. Leander entwickelte das vor dem Hintergrund seiner Familie zu einer nachhaltigeren und effizienteren Sache: Ein Roboter, der ohne menschliche Hilfe hunderte von Bäumen pflanzen kann. – Abgeholzte Regionen wie Zypern, Sizilien oder Island ließen sich so schnell wieder aufforsten.

Team 3: Fiona und Alexander (eigentlich mit Jannis)

„Die smarte Tonne“

Wie oft sieht man verwaiste Mülleimer in den Städten! Wie lange steht die eigene Tonne vor dem Haus lehr herum! Und dann kommen öl-betriebene Riesen, die stinken und lärmen, und vor jede Haustür in jeden Winkel mit ihrem gesamten Gewicht fahren müssen! – Das macht doch keinen Sinn, dachte sich dieses Team. Warum sollten nicht solarbetriebene Mülleimer immer dorthin fahren, wo sie gebraucht werden? Zu einem Fußballspiel mit zehntausenden Fans, zu einer Sammelstelle oder einfach zu uns nach Hause – je nach Bedarf.

Team 4: Josef, Jonas und Philipp (unterstützt von Sebastian)

„Der sanfte Off-Road-Bus“

Autonomes Fahren mit solargespeistem Elektromotor ist die Zukunft des Straßenverkehrs. Das wissen wir alle. Doch was ist mit den schwer zugänglichen Regionen in China und Indien, in denen so viele Menschen leben? Was mit Afrika, dessen Bevölkerung sich in bis 2050 verdoppeln wird? Wir alle wissen, dass es nicht nachhaltig wäre, wenn alle diese Menschen Tesla oder BMW i3 fahren würden. Also erfand dieses Team einen öffentlichen Bus, der mit Ketten betrieben wird, um mit jedem Untergrund fertig zu werden. Eine Idee für die Umwelt und die Menschheit!

 

Die Konkurrenz bildeten zwei Teams von örtlichen Gymnasien, die sich sehr intensiv mit Feinstaub und Bibern beschäftigt hatten. Die gründliche Recherche und die beeindruckende Entwicklungsreife des Roboters überzeugten leider die Jury, den Preis an die Feinstaub-Gruppe zu geben.

Am Ende freuten sich Leonie, Ludwig und Florian mit ihrem Meeresreiniger über einen verdienten zweiten Platz! Nur knapp am Finale vorbei!

Im nächsten Jahr wird man die Lehren aus diesem Tag ziehen und noch ein bisschen besser sein, um den Erfolg von 2015 zu wiederholen. Das wichtigste war jedoch dass alle einen tollen Tag mit Freunden, Science-Center und vielen neuen Roboter-Ideen hatten. Ein unvergesslicher Abschluss einer langen Arbeitsphase.

Nächster Roboterwettbewerb in der Monte-Aula

Nun fiebern alle dem großen Wettbewerb unseres Sponors Fritz Steiniger (Geschäftsführer der DEsoftware GmbH) am 20. Juli entgegen, der in diesem Jahr in unserer Schule stattfinden wird und bei dem wir uns wieder mit den anderen drei Realschulen im Landkreis messen dürfen.

Montessori-Schüler entwickeln wieder Roboter

Vorbereitungen für die internationale WRO laufen auf Hochtouren

 

Am 13. Mai ist es soweit: Vier Teams der Montessori-Schule Landau an der Isar treten beim Regionalentscheid für Süd-Ostdeutschland der World Robot Olympiad (WRO) an. Für den Wettbewerb in der Open Category werden sie dabei den Weg bis zur „experimenta“ nach Heilbronn auf sich nehmen, um an die Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen. 2015 hatte man sich bekanntlich für das Deutschlandfinale qualifiziert und für die Schüler scheint auch das Weltfinale in Costa Rica zum Greifen nahe.

Der internationale Roboterwettbewerb mit weltweit identischen Aufgaben soll Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik begeistern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten dabei in 2er oder 3er Teams zusammen mit einem Coach an jährlich neuen Aufgaben. Auf Basis der Lego MINDSTORM NXT oder EV3 Plattform entwickeln sie ein Robotermodell zum aktuellen Thema der WRO Saison.

Dieses Jahr geht es unter dem Motto „Sustainabots – Robots for Sustainability“ um den Bereich der Nachhaltigkeit. Es soll ein Roboter entwickelt werden, der sich mit der Nachhaltigkeit des eigenen Landes in einem der vier Bereiche „saubere Energie“, „nachhaltige Städte“, „Klimawandel“ oder „Naturschutz“ beschäftigt. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, da neben LEGO-Technik alle anderen Baumaterialien und jede Programmiersprache zum Einsatz kommen dürfen.

Die Montessori-Schüler haben sich zum Thema nachhaltige Roboter schon so einiges einfallen lassen. Der Klimawandel könnte durch Wiederaufforstung gebremst werden, da die jungen Bäume ja CO2 aus der Atmosphäre binden, um zu wachsen. Wieso also nicht einen automatischen Pflanzroboter entwickeln? Immer wieder setzen Ölverschmutzung oder Algenblüte den Weltmeeren zu. Prof. Dr. Jonathan Rossiter entwickelte an der Universität von Bristol die Idee eines Roboters, der in diesen verschmutzten Gebieten ausgesetzt wird und dort den Dreck wegfrisst. Möglich macht das eine Bio-Brennstoffzelle, in der Bakterien das Öl oder die Algen verdauen und dabei kleinste Mengen Strom abgeben. Wie dieser Strom geschickt für die Fress- und Jagd-Bewegungen genutzt werden kann, versucht ein Team im Sinne des Naturschutzes herauszufinden. Ein anderes Team spürt der Frage nach, ob man nicht die Abgase bei der Entleerung öffentlicher und privater Mülltonnen einsparen könnte – mit smarten Mülleimern, die selbständig zur Sammelstelle fahren. Auf ähnliche Weise versuchen die älteren Schüler der 7./8. Klasse Städte und Dörfer nachhaltiger zu machen. Mit einem von der Sonne betriebenen Super-Bus ohne Fahrer würden sie gerne täglich zur Schule transportiert werden, ganz sauber und hoffentlich auch sicher durch eine gute Programmierung. Ob es für eine dieser Ideen und die zugehörigen Roboter-Modelle für das Deutschlandfinale reicht erfahren wir im Mai.

Alle interessierten Schüler und Eltern sind herzlich eingeladen uns an diesem Samstag, den 13. Mai, nach Heilbronn zu begleiten und dabei das tolle Technik-Mitmach-Museum „experimenta Heilbronn“ zu erkunden. Mehr Infos zum Wettbewerb unter www.worldrobotolympiad.de oder auf unserer Website „Technik für Montis“.

 

(Text & Bild: Martin Hammerer /MH)

Robotik: 500€ Spende von MANN+HUMMEL

Am Mittwoch, den 22.2., überbrachten Herr Meier, Ausbildungsleiter der MANN+HUMMEL GmbH, und Frau Wohlfarth-Niedermeier vom MANN+HUMMEL Markteting, eine Spende von 500€ für unsere Robotik-AG und auch für alle drei Realschulen im Landkreis!

Im Anschluss fand an der Montessori-Schule Landau a.d.Isar das ersten Vorbereitungstreffen für den diesjährigen DEsoftware-Robotik-Wettbewerb statt.

Seit dem Jahr 2014 gibt es diesen jährlichen DEsoftware-Robotik-Wettbewerb unter den Realschulen im Landkreis Dingolfing-Landau, an dem auch die Montessori-Schule sehr erfolgreich teilnimmt. Dies ist nur mit großzügigen Sponsoren aus der Wirtschaft möglich, denen es am Herzen liegt, die Jugend von heute für Technik zu begeistern und ihnen das „coden“ nah zu bringen.

Gearbeitet wird mit LEGO-Mindstorms Robotern, von denen jeder aufgrund der Motoren und Sensoren an die 500€ kostet. Die Schüler konstruieren Roboter für spezielle Aufgaben der sogenannten „LEGO Green City“, wie beispielsweise ein Windrad aktivieren oder Solarmodule auf ein Hausdach platzieren.

Im Sommer 2017 sind wir, die Montessori-Schule Landau a.d. Isar, der Ausrichter des Roboter-Wettbewerbes.

(Text: Martin Hammerer)

Presseartikel:

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Quelle: Landauer Neue Zeitung (LNP) vom Donnerstag, 23. Februar, Seite 21.

Erfolge beim III. LEGO-Roboter-Realschul-Wettbewerb



„Erst den Müll wegbringen und dann die Solaranlage aufs Dach!“ „Nein, besser das Windrad und den Staudamm reparieren!“ – Solche Diskussionen unter Schülern von Real- und Montessori-Schulen? Na klar, beim alljährlichen Roboterwettbewerb der Realschulen, den Fritz Steininger von der DE Software GmbH aus Dingolfing großzügig mit Preisgeldern für die Schulen sponsert. Am vergangenen Freitag, 29. April, fand dieser zum dritten Mal statt und da turnusmäßig die Landauer Realschule als Austragungsort an der Reihe war, verband man den Wettbewerb mit deren Tag der offenen Tür.
Mit neun Schülern in drei Mannschaften trat die Montessori-Schule Landau an. Insgesamt waren 12 Mannschaften gekommen, um ihr Können mit den Robotern zu zeigen. In zwei Durchläufen á 2 Minuten galt es, so viele Aufgaben der „Green-City“-Spielfläche zu lösen, wie nur irgend möglich. Und eben zu dieser „Grünen Stadt“ gehören die eingangs erwähnten Aktionen.
Mehr als zwei Monate hatten die Schüler Zeit, ihre LEGO-Mindstorms-Roboter so zu bauen und zu programmieren, dass sie möglichst viele der angebotenen Aufgaben lösen können. Am Ende würde gewinnen, wer die meisten Punkte einheimsen konnte. Wer das war blieb bis zum Schluss spannend.
Doch im Fokus stand nicht der Triumph über andere. Nach dem eigenen Selbstverständnis trat man nicht „gegen“, sondern „mit“ zwölf andern Teams der Realschulen in Landau, Dingolfing und Niederviehbach an. „Bei allen Wettbewerben in der Vergangenheit war es uns wichtig, keine Feindseligkeiten unter den Jugendlichen aufkommen zu lassen, sondern sogar Solidarität im Geiste des Tüftelns zu pflegen!“, so Montessori-Lehrer Martin Hammerer. „Das kostete uns im letzten Jahr zwar den ersten Platz unter den Realschulen, weil einer unserer Tipps zum Sieg der Niederviehbacher führte, aber es brachte uns bei allen Teilnehmern großen Respekt! Wir sind an guten Ideen und der Lösung interessiert, nicht am Bessersein! So hätte es Maria Montessori auch gewollt.“
Und ganz im Sinne des montessorischen Prinzips der Vielfalt, hatten die Teams sehr unterschiedliche Herangehensweisen. Während die einen alles auf Geschwindigkeit setzten und so den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler in Kauf nahmen, bauten die anderen auf Präzision in wenigen, dafür aber perfekt gelösten Aufgaben.
Letzteres zahlte sich vor allem für das Team „Jurassic World“ mit Leander Zech, Jona Brunnhuber und Lars Küchler aus, da sie mit ihrer super coolen Ruhe überraschend den 3. Platz unter den 15 Teams errangen. Dem Team „LeSa“ um Salome Braun und Leonie Schönhofer (unterstützt von Lara Liebeknecht und manchmal beraten von Julian Kaiser) gelang ein hervorragender 2. Platz, vor allem durch Teamwork und Durchhaltewillen in der Vorbereitung.
Dass es für die „LA Boys“ mit Marius Rauscher, Moritz Bachmeier und Philipp Schmückle nicht für eine spitzen Platzierung reichte, war nicht weiter schlimm, denn es ging ja in erster Linie um den Spaß an der Robotik, und bei der Siegerehrung erhielten alle Teilnehmer das gleiche Schokoladenpräsent.
Auch die Lehrer wurden für ihr Engagement belohnt. Die Firma DE software spendete in diesem Jahr allen Roboterprojekten 300 €. Die größte Überraschung war jedoch, dass Jurymitglied Herr Meier von Mann&Hummel versprach, allen Schulen einen weiteren Roboter zu spendieren, damit im nächsten Jahr auch die Lehrer gegeneinander antreten könnten. Wir dürfen gespannt sein, zumal die Montessori-Schule der Austragungsort 2017 sein wird.

WRO Finale Dortmund 2015 – Ein Erlebnis fürs Leben!

Noch sind wir sprachlos. Das WRO Finale in Dortmund war für die 6 Schüler wirklich ein Erlebnis fürs Leben.

Ein paar Eindrücke:

Doppel-Erfolg: Robotik-AG zieht mit beiden Teams ins Deutschlandfinale der WRO ein!

Das war eine Überraschung! Beide Teams der Robotik-AG der Montessori-Schule Landau a.d. Isar haben sich für das Deutschlandfinale der World Robotic Olympiad (WRO) 2015 qualifiziert. Die sechs Schüler werden nun mit Ihrem Coach Martin Hammerer nach Dortmund zur nächsten Runde fahren!

Im Winter hatten die Schüler selbst die Initiative ergriffen und ihren Lehrer Martin Hammerer als Unterstützer gefunden. Gemeinsam warben sie in der Region bei technischen Firmen um Unterstützung, um sich die Roboter und die Anmeldegebühren leisten zu können. Pro Team hatte man 700€ kalkuliert. Doch diese erste riesige Hürde konnte man dank DEsoftware (Dingolfing) und CSP (Großköllnbach) stemmen und so hieß es von Februar bis Mai die eigentliche Aufgabe zu meistern: Die Aufgaben der WRO!

Durch die Unterstützung von Seiten des Schulleiters Klaus Ecker, war es den sechs Pionieren erlaubt, sehr viel Zeit in die Robotik zu investieren. Und nun zeigte sich, dass dies eine weitsichtige und erfolgreiche Entscheidung war.

Mehr Infos im Presseartikel:  Bericht Passau WRO Montessori V3

Teams für Roboter-Olympiade ausgestattet

Die Softwarefirma CSP GmbH & Co. KG aus Großköllnbach unterstützt das Robotik-­Projekt der Montessori-­Mittelschule mit einer großzügigen Spende. Mehrere Schüler der Montessori-Mittelschule wagten im Januar einen großen Schritt und beschlossen an der WRO, der World Robot Olympiad, teilzunehmen. Hier müssen LEGO-­‐Roboter für komplizierte Aufgaben konstruiert und programmiert werden. Eine erste Hürde war es, sich selbständig um die Finanzierung der hohen Anschaffungskosten von Robotern und EDV-­‐Hardware zu kümmern. Ohne die Unterstützung weitsichtiger Sponsoren wäre dies nicht möglich gewesen. Die Firma CSP stemmte hier den Löwenanteil und rüstete zwei Teams mit insgesamt 1400€ Budget komplett aus. Die international tätige Firma aus Großköllnbach steht für hochwertige Softwarelösungen zur Datenbankarchivierung und für die fertigende Industrie. Als mittelständisches Unternehmen beschäftigt CSP mittlerweile knapp 50 Mitarbeiter und fördert nun innovativ den Nachwuchs im eigenen Landkreis, um weitsichtig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Geschäftsführer Hermann Pellkofer und Mario Täuber statteten den jungen Programmierern nun einen Besuch ab, um den ersehnten Scheck persönlich zu überreichen. Gemeinsam mit Schulleiter Klaus Ecker und Projekt-­‐Begleiter Martin Hammerer bedankten sich die Schüler der 5. bis 7. Klasse ganz herzlich und präsentierten stolz die Fähigkeiten ihrer bisher konstruierten Robotermodelle. Der Ernstfall naht bereits, da man am 25. April am Roboter-­‐Wettkampf der Realschulen des Landkreises teilnimmt. Man darf gespannt sein.