Montessori-Schüler bauen Ventilatoren

Technikprojekt geht in eine neue Runde

 

Landau. Der nächste Sommer kommt bestimmt – deshalb haben sich die Drittklässler der Montessorischule Landau schon mal einen Ventilator gebaut. Und er funktioniert einwandfrei! Nach knapp vierstündiger „Arbeit“ brachten alle Mädchen und Buben ihren „Lüfter“ zum Laufen.

 

Das Technikprojekt gibt es an der Landauer Privatschule schon seit ein paar Jahren. Die beiden Mamas Anke Detterbeck und Monika Eichinger lassen sich zusammen mit Lehrer Martin Hammerer immer wieder neue, spannende Projekte einfallen. Beide sind von Beruf Energie-Elektronikerinnen und wissen nicht nur, was beim Bau eines elektronischen Gerätes zu beachten ist, sondern auch, dass Mädchen solche Aufgaben ebenso gut umsetzen können wie Buben.

 

An einem von insgesamt vier Technik-Vormittagen durfte jeder Drittklässler seinen eigenen Ventilator bauen. Dazu brauchten die Grundschüler Metallklammern, Reißnägel, Batteriehalter, eine Büroklammer als Schalter und natürlich einen Motor und Flügel. Spielerisch sammelten die Mädchen und Buben erste Erfahrungen mit dem Lötkolben und lernten, wie  ein Stromkreis aufgebaut ist.

 

„Alle haben ihre Sache wirklich gut gemacht“, stellten die beiden Betreuerinnen am Ende fest. Nun freuen sich Anke Detterbeck und Monika Eichinger schon auf das nächste Projekt: Nach dem Ferien bauen sie mit den Drittklässlern der Landauer Montessorischule einen elektronischen Würfel. Auch bei den Kindern ist die Vorfreude groß: „Wie cool“, sagte einer der Schüler. Oma und Opa werden staunen, wenn zur nächsten Mensch-ärgere-dich-Runde ein vollelektronischer Würfel ausgepackt wird.

 

Text und Bilder: BH

 

Gewinner beim 5. DE Roboter-Wettbewerb: Platz 1 für das Team „Kinderriegel“ der Montessori-Schule Landau

Jubelnde Gewinner und stolze Schüler, soweit das Auge reicht: Auch der 5. DE Roboter-Wettbewerb für Schüler, organisiert vom Dingolfinger Software-Unternehmen DE software & control, war wieder ein voller Erfolg für alle Beteiligten. 52 Schüler, aufgeteilt in 22 Teams, haben ihre Roboter in den Ring geschickt und dabei bewiesen, wie spannend und aufregend Programmieren sein kann. Gewonnen hat das Team „Kinderriegel“ der Montessori-Schule Landau. Den zweiten Platz ergatterte das Team „Niklex“ der Realschule Dingolfing. Bronze ging an die Schüler der „RoboBombe“ der Realschule Landau. 

Das Publikum erlebt die Spannung des Wettbewerbs am Beamer!

Noch bevor der offizielle Startschuss für den Roboter-Wettbewerb fiel, lag viel Vorfreude und Anspannung in der Luft in der Realschule Dingolfing. Die Schule war Gastgeber des 5. DE Roboter-Wettbewerbs. Und es war viel Publikum vor Ort, welches den jungen Roboter-Tüftlern neugierige Blicke über die Schultern warf. Zugleich fand an der Schule auch der Tag der offenen Tür statt. Die Unterstufen- bzw. Mittelstufenschüler der Realschulen Dingolfing, Landau und Niederviehbach, aber auch die Montessori-Schule Landau und das Gymnasium Eggenfelden hatten sich seit Schuljahresbeginn eifrig auf den Wettbewerb vorbereitet. Die Schulen schickten insgesamt 52 Schülerinnen und Schüler, organisiert in 22 Mannschaften, ins Rennen.

Der Wettbewerb selbst bestand aus sieben einzelnen Aufgaben, die mit dem Erweiterungsset „EV3 Ergänzungsset Weltraum Expedition“ für die LEGO Mindstorms Roboter lösbar waren. Die Schüler hatten vorab genügend Zeit, sich im Unterricht mit dem Ergänzungsset auseinander zu setzen. Im Vorfeld hatte das Software-Unternehmen DE software & control den teilnehmenden Schulen bereits das entsprechende Weltraum-Set zur Verfügung gestellt.

Nr. 8 – Der neue Roboter

Aber werden die selbst programmierten Roboter beim Wettbewerb auch die ihnen gestellten Aufgaben und Herausforderungen in der vorgegebenen Zeit meistern? Die Spannung war jedenfalls zum Greifen nah. Die Teams lieferten sich auch enge Kopf-an-Kopf-Rennen. Vorne mit gemischt hat auch das Team des Gymnasiums Eggenfelden, auch wenn es zum Schluss nicht für einen Platz auf dem Siegertreppchen reichte. „Dennoch eine hervorragende Leistung“, wie auch DE-Mitarbeiter Benedikt Grimm einräumte. Schließlich sei das Gymnasium Eggenfelden zum ersten Mal beim Roboter-Wettbewerb dabei gewesen.

Auch die Jury des Wettbewerbs, bestehend aus Vertretern der Schulen sowie von DE software & control – waren von den Leistungen der Schüler tief beeindruckt. Aber nicht nur die drei Gewinnerteams hatten am Ende allen Grund zur Freude. Jede teilnehmende Schule bekam von DE software & control als Anerkennung für ihre hervorragende Leistung einen Gutschein in Höhe von 300 Euro, um ihr Robotik-Angebot an der Schule ausbauen zu können.

Über 50 aktive Teilnehmer

Zudem erhielt jeder Teilnehmer noch ein kleines Schokoladenpräsent. Dass nicht nur die Gewinner zufrieden nach Hause gehen konnten, sondern auch alle Teilnehmer, war DE-Geschäftsführer Friedrich Steininger sehr wichtig: „Mit unserem Wettbewerb wollen wir die Jugendlichen ja für Informatik und technische Berufe im Allgemeinen begeistern und ihnen aufzeigen, wie viel Spaß Programmieren machen kann. Das ist uns auch in diesem Jahr, durch unser Engagement und die gute Zusammenarbeit mit den Schulen gelungen.“

 

Aber nicht nur die Kinder konnte DE beeindrucken, auch so mancher Vater war begeistert: „Ich bin echt fasziniert zu sehen, wie spannend es sein kann, solche Aufgaben zu lösen. Mir war gar nicht bewusst, dass es viele verschiedene Lösungswege gibt, einen Roboter so zu programmieren, dass er genau dies und jenes tut. Toll, dass die Kinder die Lösungswege selbst erarbeiten konnten und sich selbst ausprobieren konnten.“

(Text: DeSoftware GmbH)


Die Montessori-Schule freut sich nicht nur über den Gesamtsieger, sondern schnitt unter allen Schulen auch mit dem besten Gesamtergebnis ab.

Alle Montessori-Teams

Auch die Plätze 6, 7 und 8 von 22 gingen an unsere Reformschule! „Unser Erfolgsrezept ist sicher die Zusammenarbeit der Teams und unsere positive Feedbackkultur. Als Lehrer lasse ich die Schüler so viele Fehler selber machen, wie nur möglich, damit echtes Lernen stattfindet. Und gleichzeitig bin ich immer ganz nah dran, um mit viel Sympathie zu helfen, wenn die Schüler wollen.“, so

Montessori-Lehrer Martin Hammerer, der die Robotik-AG seit 2015 betreut und sichtlich stolz ist auf seine Schützlinge. „Selbstverständlich freut einen das, wenn wir als sogenannte Mittelschule gegen die Realschulen und das Gymnasium gewinnen. Es zeigt doch, dass wir als Montessori-Schule auf dem richtigen Weg sind, wenn wir glauben, dass jedes Kind ein Meister sein kann, egal was Noten oder andere Kontrollideen sagen.“

(Ergänzung: Montessori-Schule)

 

 

Neuer Roboter für die Montessori-Schule

Software-Firma CSP spendete an Informatik-AG

 

Landau/Großköllnbach.  Mit der großzügigen Spende des achten LEGO-Mindstorms Roboters im Wert von über 400€ unterstützt die Softwarefirma CSP GmbH & Co. KG aus Großköllnbach das Robotik-Projekt der Montessori-Mittelschule.

CSP-Geschäftsführer Mario Täuber und Montessori-Lehrer Martin Hammerer

Wir alle sind umgeben von Technik: Wir schreiben elektronische Nachrichten; wir lassen uns von Satellitendaten ans Ziel bringen; oder wir zaubern Musik aus unseren Mobiltelefonen. Doch wer ist schon in der Lage, selbst zu programmieren?

So wichtig wie Lesen und Schreiben wird wohl in naher Zukunft das Coden sein, die Fähigkeit  zu programmieren. Land auf, Land ab sind die Schulen damit beschäftigt, im IT-Unterricht der Generation von morgen das nötige Handwerkszeug mitzugeben. Und wie einst bei Lehrer Lempels Unterricht hält sich die Begeisterung der Schüler für die trockene Theorie in Grenzen. Doch es geht auch anders.

Das beweist unter anderem die Montessori-Schule in Landau an der Isar. Hier gehört es ja zum Motto, dass Lernen mit Freude und Spaß verbunden sein soll. Und so lernen die Schüler hier mit echten Robotern an attraktiven Aufgaben, was es heißt, zu programmieren.

Diese Art von konkretem, lebensnahem Unterricht ist leider mit erheblichem finanziellen Aufwand verbunden und so ist man an der Montessori-Schule froh seit Anbeginn der Robotik AG die CSP aus Großköllnbach als starken regionalen Partner mit Weitblick an der Seite zu haben. Die international tätige Firma aus dem Landkreis Dingolfing-Landau steht für hochwertige Softwarelösungen zur Datenbankarchivierung und für die fertigende Industrie. Als mittelständisches Unternehmen beschäftigt CSP mittlerweile über 80 Mitarbeiter und fördert nun innovativ den Nachwuchs im eigenen Landkreis.

Eifrig am Tüfteln!

Bereits 2015, im Gründungsjahr der Robotik-AG, unterstützte die Softwarefirma den Nachwuchs von morgen großzügig, sodass sechs Montessorischüler in zwei Teams damals ins Deutschlandfinale der internationalen WRO (World Robot Olympiad) einziehen konnten.

Seit damals ist das Interesse der Schüler am Coden mit Robotern stetig gewachsen und so war es nun nötig einen achten Roboter anzuschaffen.

„Wir freuen uns die Jugendlichen auf diese Weise bei Ihrem Weg in die digitale Zukunft unterstützen zu können“, so Geschäftsführer Mario Täuber. Er war persönlich mit Stefanie Versch, der zuständigen Koordinatorin aus dem Marketing, nach Landau an die Montessori-Schule gekommen, um den heiß begehrten Roboter an die Schüler zu übergeben.

Gemeinsam mit Montessori-Lehrer Martin Hammerer bedankten sich die Schüler der 5. bis 7. Klasse ganz herzlich und präsentierten stolz die Fähigkeiten ihrer bisher konstruierten Robotermodelle. Auf der aktuellen Wettbewerbsmatte muss der Roboter in mehreren Aufgaben helfen, eine Weltraummission zum Mars zu meistern. Dazu soll er feinfühlig Funkantennen aufstellen, einen verunglückte Sonde hinter einem Hügel retten, ein Solarpanel in die Höhe kurbeln, Gesteinsproben sammeln und vieles mehr. Bei der schwierigsten Aufgabe gilt es einen Farbsensor und if-Schalter einzusetzen, um den verlorengegangenen Kommandeur zurück zur Basis zu bringen. Für jeden Erfolg gibt es Punkte. Um all diese Probleme zu lösen, hat der zuvor programmierte Roboter jedoch nur zwei Minuten Zeit. Gewonnen hat am Ende die Mannschaft mit den meisten Punkten. Der nächste Ernstfall traf die Schüler dann bereits am Nachmittag bei der Roboter-Kreismeisterschaft. Näheres demnächst hier oder auf der Montessori-Homepage.

(Text: Martin Hammerer, Montessori-Schule)

Würfeln auf Knopfdruck

Drittklässler der Montessorischule bauen einen elektronischen Würfel

 

Landau. Das Technikprojekt der Landauer Montessorischule geht in eine neue Runde: Nachdem die Drittklässler kürzlich mit viel Geschick einen „heißen Draht“ gebaut haben, stellen sie nun einen elektronischen Würfel her.

Die erste von drei Gruppen hat diese Aufgabe bereits mit Bravour gemeistert, die übrigen Drittklässler machen sich in den folgenden zwei Wochen an die Arbeit. Unterstützt werden die Schüler von den Mamas Anke Detterbeck und Monika Eichinger. Beide sind von Beruf Energie-Elektronikerinnen und wissen ganz genau, was beim Bau eines elektronischen Würfels zu beachten ist – zum Beispiel wie man die Leucht-Dioden einlötet, damit der Strom richtig herum durchfließen kann. Ganz nebenbei lernten die interessierten Schüler von den Fachfrauen Vieles über Widerstände und den richtigen Umgang mit einem Lötgerät.

Spannend wurde es, als die jungen Techniker nach knapp vierstündiger „Arbeit“ den Taster, den Mikro-Controller (eine Art „Mini-Computer“) und die Anschlussklemme festlöteten. Bei einer Sichtkontrolle überprüften sie abschließend, ob die einzelnen Bauteile richtig eingesetzt, überschüssige Lötzinn-Reste entfernt und alle Draht-Enden abgezwickt sind. Dann durften sie ihren elektronischen Würfel gleich ausprobieren. Und das machte den Drittklässlern großen Spaß. „Ich werde heute Nachmittag damit gleich mal ,Mensch ärgere dich nicht‘ spielen“, sagte Anton voller Freude. Würfeln auf Knopfdruck, das finden er und seine Schulkameraden ziemlich „cool“.

 

Alle Drittklässler der Landauer Montessorischule dürfen beim Technikprojekt mitmachen – die erste von insgesamt drei Gruppen hat ihre Aufgabe bereits mit Bravour gemeistert.

Einen heißen Draht zu haben (heißt es) ist nicht verkehrt!

Einige Kinder der Montessori- Grundschule, aus der dritten und vierten Jahrgangsstufe durften wieder in die Wissenswerkstatt nach Passau fahren. Alle waren pünktlich um 7:30 Uhr am Bahnhof und unserer Reise stand nichts mehr im Weg.

Das Angebot hieß: “ Der heiße Draht“

Dort angekommen konnten Sie sogleich erfahren wie mit einem Lötkolben gearbeitet wird und worauf man achten muss bei seiner Bedienung. Der Name Abisolier- Zange wurde genannt. Die verschiedenen Schraubenzieher wurden vorgestellt. Einen Torx- Schraubendreher durften wir benutzen. Schrauben ins Holz eindrehen. Worauf geachtet werden muss, beim Einbau einer LED- Lampe und einem Signal in den Stromkreis. Plus- und Minuspole, wie man diese erkennt und verbaut. Wie stellen wir eine Abisolier- Zange ein, bei ummantelten Kupferdrähten? Die Kinder waren mit voller Konzentration beim Arbeiten und trotz einiger Brandblasen mit Feuereifer dabei! Nach einer kurzen Brotzeit, beendeten alle Ihr Projekt und freuten sich über die Funktion ihrer Werkstücke. Zum Schluss machten wir noch ein Gruppenfoto, danach mussten wir uns schon wieder aufmachen zum Bahnhof, wo unser Zug schon auf uns wartete! Zufrieden und glücklich begrüßten die kleinen Techniker am Landauer Bahnhof ihre Eltern, die erleichtert waren das wir alle wieder heil zurück kehrten!

Text und Bild MR

„Heißer Draht“ bei Technik für Montis 2017 – Fortsetzung folgt…

Landau. (MH) Wie schon im letzten Jahr schaffte es die Montessori-Schulfamilie ein eigenes „Technik für Montis“-Projekt auf die Beine zu stellen! An mehreren Tagen Mitte Mai durften die Drittklässler der Montessori-Schule in kleinen Gruppen Technik selbst hautnah erleben. Anke Detterbeck und Monika Eichinger leiteten die Kinder an, einen kleinen Stromkreis zu dem bekannten Spiel „Heißer Draht“ zu löten. Beide sind nicht nur Mütter von Montessori-Schülern, sondern auch ausgebildete Fachkräfte im Bereich Elektronik und daher bestens für dieses Projekt geeignet.

Lehrer Martin Hammerer und vor allem Freiarbeitsbegleitung Marion Rampl hatten bei der schulischen Organisation ein wenig geholfen und waren nun froh, dass die 29 Grundschüler nun im Keller der Montessori-Mittelschule die Fortsetzung des Erfolgsprojektes erleben konnten. Anke Detterbeck und Monika Eichinger hatten den Kunstraum zur Elektrowerkstatt umfunktioniert. Dort lagen alle Materialien und für jeden Bastler eine Anleitung bereit.

 

Learning by doing – Hilf mir, es selbst zu tun!

Nach einer gründlichen Sicherheitseinweisung zu den verschiedenen Werkzeugen, galt es, die Aufbauten für Batterien, Draht, Summer und Schalter auf die Grundplatte zu schrauben. Anschließend mussten Reißnägel als Lötstellen an die richtige Stelle gedrückt werden. Nachdem die roten und blauen Kabel in der richtigen Länge zugeschnitten waren, durften sich die Kinder an die Lötkolben wagen.


Um noch mehr Verständnis für die Funktionsweise von Strom als Kreislauf zu ermöglichen, baute man einen besonderen Schalter in das Modell ein. Eine Büroklammer steuert nun über ihren Kontakt zu den benachbarten Reißnägeln, ob der heiße Draht aktiviert ist, oder gar kein Strom fließen kann.
Am Ende waren alle Kinder glücklich ihren selbst gebauten Stromkreis mit nach Hause nehmen zu können.

Eltern engagieren sich

„Wir sind als Schule eine Elterninitiative, die von der Mitarbeit der Eltern lebt. »Technik für Montis« ist ein tolles Beispiel, denn hier profitieren alle vom Engagement der Eltern!“, meinte Vorstand und Schulleiter Klaus Ecker.

Solidarität war auch zu spüren, da viele Eltern nicht nur den Unkostenbeitrag, sondern auch eine Spende beitrugen. Ein besonderer Dank gebührt auch der Technik&Robotik-AG der Mittelschule (Koordination Martin Hammerer), die einen Teil ihres Budgets an die Grundschüler weitergeben.

Fortsetzung folgt…

Auf den zweiten Teil des Projektes nach den Pfingstferien, bei dem ein elektronischer Würfel mit Platine und Widerständen gelötet werden muss, warten nun alle gespannt!

Ein lötreicher Tag!

Gleich um 7:30 Uhr in der Früh trotzten wir der eisigen Kälte und trafen uns am Landauer Bahnhof, um zur Wissenswerkstatt nach Passau zu fahren. Neugierige und erwartungsvolle Kinder saßen im Zug und fingen sogleich an, sich die Zeit mit Kindersudoku und tollen Winterkreuzworträtseln zu vertreiben. In der „WissensWerkstatt“ angekommen, haben alle sehr aufmerksam den Anweisungen des Personals gefolgt.

Mit großen Augen und gefühlt noch größeren Ohren saßen alle im Werkraum, wo es gleich an die Erklärungen der verschiedenen Werkzeuge ging. Spitzzange und Kombizange sind nun allen Teilnehmern bekannt. Was brauchen wir heute? Lötzinn, Kupferdraht, Reißnägel, Hammer, Lötstation und wie bedient man alles? Die Kinder bauten sich Räder, Glühbirnen, Fußball mit Tor, Bäume, Luftballon und jeder Teilnehmer lötete seine Anfangsbuchstaben auf ein kleines Stück Holz! Die Begeisterung war riesig, keiner wollte zum Ende kommen.

Wir hatten Glück noch rechtzeitig zum Zug zu kommen, entspannt aber auch irgendwie ausgepowert, fuhren wir nach Landau. Alle Eltern standen bereit und so stand der Heimfahrt nichts mehr im Weg! Bedanken möchte ich mich noch bei den beiden Begleitpersonen, Frau Reicheneder und Frau Kiermeier. Es war schön Sie dabei zu haben.

Bericht Marion Rampl


Optik trifft Mechanik – Drittklässler besuchten Wissenswerkstatt

Schon in den letzten Jahren machten sich Kinder der Montessori-Schule Landau auf den Weg nach Passau, um ihr technisches Verständnis auszuweiten und zu schulen. Gleich morgens im Zug ging es los.

Die Kinder hatten von ihren Begleiterinnen Marion Rampl und Heidi Zirngibl Aufgaben bekommen. So hat man sich zur Technik im Zug und rundherum schon mal Gedanken machen können. Der Schaffner kam und die kleinen Techniker fingen gleich an, ihn mit Fragen zu löchern.

Im Nu war man in Passau und wurde auch schon in der Wissenswerkstatt erwartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Passau entwickeln dort Lernangebote und führen unter anderem Seminare und Workshops zum Thema Technologie, Nachhaltigkeit und Verantwortung für Schülerinnen und Schüler durch.

Es war alles vom Feinsten für die Montessorischüler vorbereitet und so legten die Kinder unter stetiger Einweisung und professioneller Führung gleich los und meisterten selbst schwierigste Anforderungen mit kleinen Hilfestellungen hervorragend. Optische Phänomene standen auf der Tagesordnung. Gearbeitet wurde mit Standbohrmaschine, Standsäge, Schraubenzieher, Handbohrmaschine, Lötkolben und Leitungsentmanteler.

Als dann auch noch alles funktionierte, leuchteten die Augen und die kleinen Techniker fuhren alle glücklich, doch auch erschöpft nach harter Arbeit zurück nach Landau.

(Text: – Bild: Marion Rampl)

Firma Häring spendete für das Technikprojekt

Landau/Dingolfing. Das Technikprojekt der Montessori-Schule Landau a.d. Isar für die Drittklässler freut sich über die großzügige Spende in Höhe von 250,-€ der Firma Häring aus Dingolfing. Von diesem Geld konnte ein neues Lötgerät und weiteres Material beschafft werden, ohne den Schülern weitere Kosten zumuten zu müssen. Lehrer Martin Hammerer, der das Projekt im Hintergrund koordiniert, dankte Manuela Häring stellvertretend ganz herzlich. „Nur über solche großzügigen Unterstützer lassen sich an unserer Schule solche besonderen Aktionen auch nachhaltig umsetzen, so dass alle unsere Montessori-Kinder davon profitieren können. Daher gebührt Ihnen eine besondere Anerkennung.“

 

Technik für „Montis“ – Teil 2

Ab Montag, den 20. Juni, starteten die Drittklässler zu ihrem zweiten Technikprojekt, einem elektronischen Würfel. Dieser bildet in seiner Funktion einen herkömmlichen Spielwürfel mit sechs Augen ab. Die Zufälligkeit der angezeigten Augenzahl wird durch einen Mikrocontroller bestimmt. Durch Drücken des Tasters wird ein Zufallsalgorithmus aktiviert und durch wildes Blinken der sieben LEDs angezeigt. Beim Loslassen des Tasters wird der gewürfelte Wert angezeigt. Die LEDs sind auf der Platine so angeordnet, dass die gewürfelte Zahl so abgebildet wird, wie sie auf einem herkömmlichen Würfel dargestellt werden würde.

Als erstes mussten die Schüler anhand der Farbringe und einer Tabelle die Werte der sechs Widerstände bestimmen, um diese anschließend an der richtigen Stelle auf der Platine zu platzieren. Dazu mussten die Anschlussdrähte der Widerstände mit Hilfe einer Spitzzange rechtwinklig abgebogen werden und in die vorgesehenen Löcher auf der Platine gesteckt werden. Die Widerstände durften dann auch sofort festgelötet werden und die überstehenden Anschlussdrähte abgezwickt werden.

Nun ging es an die Bestückung der Leuchtdioden, wobei hier von den Schülern ganz besonders auf die Polung geachtet werden musste, denn nur richtig gepolt leuchtet eine LED.

Mit Feuereifer löteten die Kinder dann noch den Taster, den IC-Sockel und die Anschlussklemme fest. Danach führten wir eine Sichtkontrolle durch: Sind alle Lötzinnreste entfernt? Alle Drahtenden abgezwickt? Nicht doch irgendwo zu viel Lötzinn, welches Kurzschlüsse verursachen könnte? Alle Bauteile richtig eingesetzt?

Die fertig gelötete Platine und den Batteriehalter durften die Schüler dann auf eine Holzplatte schrauben und die Batterien einlegen. Mit Einsetzen des IC ganz zum Schluss stieg die Spannung und jedes Kind durfte selber den ersten Funktionstest durchführen. (Text und Fotos: Anke Detterbeck)