Ritter Rost zu Gast in der Montessori-Schule

Figurentheater besuchte Kindergarten- und Grundschulkinder

 

Landau. Spannende Abenteuer mit Ritter Rost haben die Mädchen und Buben aus dem Montessori Haus für Kinder sowie die Erst- und Zweitklässler der Montessori-Grundschule bei einem Auftritt von „Romelis Figurentheater“ miterleben dürfen.

 

Darum ging’s in dem Stück: Auf der Eisernen Burg ist ein Purzelbaum los. Wie, ein Purzelbaum? Was  zunächst aussieht wie ein Haustier, entpuppt sich später als Pflanze. Die wächst und wächst und wächst viel höher als die anderen Bäume. Bis Ritter Rost, Drache Koks und Burgfräulein Bö dem geheimnisvollen Wachstum auf die Schliche kommen, haben sie so einiges durchzustehen wie mysteriöse Kuchen-Räubereien oder Pudding-Fußabdrücke in der Weißwäsche.

 

Die Teams aus dem Montessori Haus für Kinder und der Montessori-Grundschule hatten das Figurentheater Romeli nach Landau in die Schulaula eingeladen und den Kindern damit eine große Freude bereitet. „Lustig und schee war’s“, stellte ein Mädchen begeistert fest.

Text und Bilder BH

Theater-Dinner „Stromkreise“ an der Montessori-Schule Landau

 

Köstlich speisen und dazu noch ein unterhaltsames Theaterstück verfolgen? Ein echter Ernstfall für die Kochschüler und gleichzeitig ein spielerisches Projekt! Das war die Idee von Kochlehrerin Jaqueline Schneider, die sofort Theaterpädagogin Christine Hötschel und Deutschlehrer Martin Hammerer mit ins Boot holte, um diesen Geistesblitz an der Montessori-Schule in die Tat umzusetzen.

Lange Vorbereitungen

Bereits seit Juli liefen Planungen im Hintergrund, denn es sollten doch hauptsächlich die Schüler sein, die diese Idee zu ihrem Projekt machen würden. Kurz vor den Herbstferien Ende Oktober präsentierte das Dreigespann den Schülern den Rahmen. „Weil im November ja der Weltklima-Gipfel in Bonn stattfindet, wollte ich unbedingt ein Umweltthema, um das Projekt dann im Unterricht auch kosmisch [=ganzheitlich, fächerübergreifend] vertiefen zu können.“, so Martin Hammerer, der auch die 5./6. Klasse leitet. Passend dazu hatte Christine Hötschel das Theaterstück „Stromkreise“ zum Thema Energiesparen entdeckt, das die Kids so begeisterte, dass sie noch vor Beginn der Probenwochen loslegen wollten. Und auch die Kochschüler entwickelten mit Hilfe von Jaqueline Schneider schon früh ihr elektrisierendes Menü in drei Gängen.

Zwei dichte Projektwochen

Doch die Hauptarbeit sollte in den beiden Wochen nach den Herbstferien geleistet werden. Die Schüler teilten sich in 5 Gruppen. Köche, Schauspieler, Bedienungen, Dekorateure und Bühnenbildner. Der übliche Stundenplan wurde auf Eis gelegt. Jeweils etwa den halben Schultag investierten die Schüler so ins Theaterdinner, die restliche Zeit nutzte man, um sich dem Thema „Elektrizität“ vielfältig auf montessorische Art anzunähern. Beispielsweise leiteten die zwei Schüler aus der 10. Klasse, Pascal Farkhou und Dario Fischer, alle ihre jüngeren Mitschüler an, wie sie Stromkreise und Schaltungen selbst aufbauen und die Leitfähigkeit verschiedenster Materialien von Holz über Kupfer bis zur Zitrone messen können.

Insgesamt hatten die Montessoris nur 10 Schultage Zeit. Dann sollte alles perfekt stehen. Die Bedienungen sollten professionell servieren, die Köche schmackhaft und auf den Punkt zubereiten. Die Aula und die Tische verlangten nach elektrisierendem Schmuck zum Anfassen, und spannende Kostüme sollten das Schauspiel komplettieren. Täglich trafen sich daher alle in Schichten und erarbeiteten sich aus der Text-Vorlage ihr eigenes Stück.

Elektrogeräte auf der Suche nach neuen Stromquellen

Darin geht es um das Energieproblem von sechs Elektrogeräten: Blue, der DVD-Player, feiert Geburtstag. Seine Freunde Toto, der Toaster, die Glühbirne Sabirne und Jimmy, die E-Gitarre sorgen für die richtige Partystimmung. Dafür ist eine Menge Energie notwendig: Sabirne strahlt aus voller Kraft, Jimmy rockt, was das Zeug hält und Toto bereitet die Snacks. Als die Stimmung gerade auf dem Höhepunkt ist, kommt es jedoch zum Kurzschluss! Was nun? Frischer Strom muss her – und zwar schnell!

Doch wo kommt der Strom eigentlich her? Alle Geräte springen kurzerhand in die Steckdosen und machen sich auf die Suche nach den Quellen ihrer Energie. Auf ihrer abenteuerlichen Reise erfahren sie, dass der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, sondern aus verschiedenen Kraftwerksarten, wie Kernkraftwerken, Heizkraftwerken, aber auch erneuerbaren Quellen à la Wind, Wasser und Sonne, sowie die meist unbekannte Möglichkeit der Geothermie. Insgesamt erfahren die Zuschauer mit den Hauptfiguren so, warum ein verantwortungsvoller Umgang mit Strom wichtiger denn je ist. Dabei kommt das oft skurrile Stück ganz ohne erhobenen Zeigefinger aus.

Bürgermeister lobt die Montessori-Schule

Auch am Vorabend zum Bus und Bettag bot das Stück „Stromkreise“ einen erfrischenden Zugang zum brisanten Thema Energie. Zu den Gästen zählten Eltern und Verwandte aus den drei Häusern des Montessori-Vereins, Vertreter der Vorstandschaft und auch der zweite Bürgermeister Xaver Hagn, der besonders herzliche Grüße der Stadt Landau überbrachte.

Die Aula hatten die Schüler gemäß den Kapazitäten von Küche und Bedienung für nur 48 Zuschauer an sechs Tischen aufbereitet. Hier zeigte sich die besondere Leistung von Werklehrkraft Marianne Hobelsberger, die den Schülern ermöglicht hatte, nicht nur zwei begehbare Steckdosen zu bauen, sondern auch für jeden Tisch die passenden Utensilien zu basteln, damit die Zuschauer in typisch montessorischer Art mitmischen konnten. Sie durften zu allen Kraftwerksarten tätig werden: Atomfässer stemmen, Öllichter entzünden, Wasserräder benetzen, Windräder anpusten und Lichtstrahlen einfangen.

Kulinarische Genüsse ergänzen das Schauspiel

Und dazu durfte das Publikum auch noch ein dreigängiges Menü genießen, bei dessen Zutaten man keine Kosten gescheut hatte, um Qualität liefern zu können. Damit die Schüler bei der Umsetzung lernen konnten, wie Profis arbeiten, hatte man sich mit Sieglinde, Alexandra und Manuel Fußeder solche auch ins Haus geholt. Als Vorspeise vor der zweiten Szene boten die Kochschüler gefüllte Teigtaschen im Ruccola-Bett mit Sauerrahmdip auf. Nach Szene 4 folgte ein rosa gebratenes Schweinefilet auf Pesto-Nudeln, dazu frisches Marktgemüse als Hauptspeise. Und noch vor dem theatralen Finale krönte ein Duo vom Schokoladen-Mousse in einer goldenen Honighippe samt frischen Beeren den kulinarischen Abend.

Schüler feierten ihre Leistung

Am Ende hatten sich alle Montessori-Schüler – ob Schauspieler, Bedienung, Koch, Techniker oder Dekorateur – einen kräftigen Applaus verdient. Sie feierten ihren Erfolg bei dieser herausfordernden Premiere ausgiebig und bedankten sich bei ihren Lehrern mit kleinen Präsenten. Auch Schulleiter Klaus Ecker dankte allen Helfern persönlich und gratulierte den Schülern zu dieser großartigen Leistung, die noch in der Schulgemeinschaft gebührend gefeiert werden solle.

(Text/Bilder: Martin Hammerer)

 

 

 

 

 

Junge Schauspieler gesucht – Kinder und Jugendliche von sechs bis zehn Jahren dürfen während der Herbstferien ihr eigenes Bühnenwerk schaffen

Landau/Eggenfelden. Das Erfolgsprojekt „Ferienakademie“ des Montessori-Vereins in Landau und des Theaters an der Rott in Eggenfelden geht in eine neue Runde: Unter dem Motto „HerbstSpiel“ dürfen Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren in den Herbstferien an drei Tagen ihr eigenes Bühnenwerk schaffen und es schließlich auf der Bühne vor Publikum präsentieren.

Der Workshop findet am Mittwoch, 1. November, und Donnerstag, 2. November jeweils von 10 bis 16 Uhr in der Montessori Grund- und Mittelschule statt und am Freitag, 3. November, von 10 bis 17 Uhr am Theater an der Rott in Eggenfelden.

„Die Kinder erobern das Theater mit all seinen Räumen, seinem Licht, seinen Kostümen und seinen Brettern, die die Welt bedeuten“, sagt Christine Hötschl, Rhythmik- und Theaterlehrerin an der Landauer Montessorischule. Sie leitet den Workshop zusammen mit Gabriela Anna Schmid aus Bad Füssing, die als freiberufliche Theater- und Kulturpädagogin am Eggenfeldener Theater arbeitet. „Übungen zur körperlichen Ausdrucksfähigkeit, die Wirkung der eigenen Stimme und die Präsenz auf der Bühne bieten die Möglichkeit, neue Eigenschaften und Haltungen an sich selbst zu entdecken und stärken somit das Selbstbewusstsein des Kindes“, erklärt Christine Hötschl weiter. Weitere Aspekte seien Disziplin, Teamwork, soziales Kompetenztraining und das Entdecken eigener Grenzen.

Die Präsentation vor Eltern und Gästen schließt die Theater-Werkstatt am dritten und  letzten Workshop-Tag, dem 3. November, ab.

Nähere Informationen und schnellstmögliche Anmeldung bei Gabriela Anna Schmid (Tel. 08537/91919 83 bzw. E-Mail gabriela.anna.schmid@eigenstark.de) bzw. bei Christine Hötschl (Tel. 09955/904488 bzw. christine-hoetschl@t-online.de).

120 Montessorikinder spielen ein Wandertheater

Was brauchen wir wirklich um glücklich zu sein?

 
Landau: Ist es ein neues Handy oder ein neues Tablett? Brauchen wir die neuesten Schuhe oder Spiele um zufrieden und glücklich zu sein? Welche Gründe gibt es für  so viele Menschen die Heimat zu verlassen? Sind wir in unserer Heimat gut versorgt und wann haben wir das Gefühl beschützt und sicher zu sein?
All diesen Fragen gingen die kleinen Montessorianer, wie sie sich sebst nannten, in ihrem Wandertheater „ Die Grundbedürfnisse des Menschen“ nach. Zur Rahmenhandlung erwählte man sich einen Thementag im Fernsehen. Die schicke, wortgewandte Moderatorin Betty Blitzlicht schaltete vom Studio zu den unterschiedlichen Spielplätzen.
Im Schulhof wurden die Gäste vom Sicherheitsdienst der Klasse B empfangen, der sich vorstellte und seiner Aufgabe während der ganzen Veranstaltung nachkam, so dass sich alle Anwesenden behütet fühlen konnten. Die charmante Reporterin Franke Schlagfertig interviewte Gäste, wie wichtig Sicherheit für sie sei und wo sie sich am sichersten fühlten.
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Nun schaltete unsere Moderatorin ins Studio „schöner wohnen“ in die Klasse D. Hier haben sich die Kinder mit dem Bedürfnis Wohnen befasst und erzählten in einem selbst verfassten Lesetheater die Wanderung eines kleinen unzufriedenen Häuschens, das durch alle Kontinente wanderte. Hier stellten sich viele unterschiedliche Gebäude vor.Das kleine Häuschen mit seinen Steinmauern fühlte sich nirgends richtig wohl. Erst in Landau fand es die richtige Umgebung.
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Der Sicherheitsdienst brachte die Zuschauer nun sicher in die Klasse A, wo man sich mit dem Thema Bewegung befasste. Reporter R. Bold besuchte ein Sportstudio, in dem schon Kinder die unterschiedlichsten Bewegungsformen und Sportarten  wie Eishockey, Cheerleading oder Yoga trainierten. Die erfolgreiche Jungunternehmerin Emilia Schnell stellte heraus, wie wichtig Bewegung schon bei Kindern sei, denn: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Ein Archäologe erklärte, dass der Mensch zum Laufen geboren sei und die Erfinderin Kitti F. stellte ihr sprechendes Lexikon vor, das alle möglichen Fortbewegungsmaschinen auf Knopfdruck erläuterte. 
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Dem Verlangen nach schicker, ansprechender Kleidung wurde bei „schick und -schnittig“ in der Klasse C Rechnung getragen. In Heimarbeit wurden mit Unterstützung einzelner Mamas vom Kimono bis zum Dirndl Modelle aus allen Kontinenten hergestellt und gekonnt auf Außentreppe und Laufsteg präsentiert.
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Zuletzt fand man sich ganz oben im Turm der Genüsse bei der Klasse E wieder, Nahrung ist schließlich ein unverzichtbares Grundbedürfnis. Nachdem die Zuschauer sich durch eine, einem Flashmop vergleichbare, selbstentwickelte Szene und einem Gedicht ins Schlaraffenland entführen ließen, lenkten die Kinder geschickt den Bogen wieder zurück in die Realität und zeigten, wie und wo unser Getreide wächst und wie viele Brezen man von einem Quadratmeter Getreide bekommt. Mit einer von den Schülern entwickelten Diskussion über den Hunger in Afrika und unseren Luxus wurden auch die Schattenseiten beleuchtet.
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Alle Klassen der Montessorigrundschule beteiligten sich, unterstützt von Theaterpädagogin Christine Hötschl, an diesem Mammutprojekt. Sichtlich stolz auf ihre Leistung labten sich Kinder und Zuschauer zum Abschluss an einer Runde Brezen, die man untereinander aufteilte. Man war sich einig, dass die Schule durch solche Projekte nachhaltig geprägt wird.

Junge Schauspieler gesucht

Kinder und Jugendliche von sechs bis 16 Jahren dürfen während der Sommerferien im Theater an der Rott ihr eigenes Bühnenwerk schaffen

 

Landau/Eggenfelden. Zum dritten Mal bietet die Montessori- und Theaterpädagogin Christine Hötschl in Zusammenarbeit mit dem Theater an der Rott in Eggenfelden die Ferienakademie „Freispiel“ an. Kinder und Jugendliche aller Schulen im Landkreis dürfen während der Sommerferien ihr eigenes Bühnenwerk schaffen und es schließlich auf der Bühne vor Publikum präsentieren.

Der Workshop findet diesmal ausschließlich am Eggenfeldener Theater statt, und zwar vom 31. Juli bis zum 5. August für Teenies  und vom 7. bis zum 12. August für Kids.

„Du verkleidest dich gerne und spielst gerne Theater? Du willst einmal hinter die Kulissen eines professionellen Theaters schauen und selber auf der Bühne stehen? Dann mach mit“ – so lautet der Appell von Christine Hötschl, Rhythmik- und Theaterlehrerin an der Landauer Montessorischule. Sie leitet den Workshop zusammen mit Gabriela Anna Schmid aus Bad Füssing, die als freiberufliche Theater- und Kulturpädagogin am Eggenfeldener Theater arbeitet.

Nähere Informationen und Anmeldung bei Gabriela Anna Schmid (Tel. 0 85 37 / 9 19 19 80 bzw. E-Mail gabriela.anna.schmid@eigenstark.de).

 

Es lebe Robin Hood! – Montessori zu Besuch am Residenztheater in München

Vergangenen Dienstag (30.05.2017) machten sich die Klassen A und E gemeinsam auf den Weg nach München. Unser Ziel war das Residenztheater in München, das zu den führenden Bühnen Deutschlands zählt. Gemeinsam erlebten wir dort in dem Stück „Robin Hood“ ein wildes Bühnenabenteuer, mit Pfeil und Bogen, echten Tieren und falschen Bäumen. Robin Hood, den alle kennen und doch niemand fassen kann, der sich mit anderen Vogelfreien in den Wäldern von Sherwood versteckt und den Armen das Geld bringt, das er den Reichen abgeknöpft hat. Mit seinen treuen Gefährten trickst Robin immer wieder die Obrigkeit aus, vor allem den Sheriff von Nottingham, der im Auftrag des Königs das Volk mit hohen Steuern quält. Bis dem Sheriff der Kragen platzt und er Robin bei einem Bogenschießwettbewerb überlisten will.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause im Hofgarten durften wir in der Münchner Residenz die weltberühmten Reichtümer und Schätze der bayerischen Herrscher bestaunen.

Englisches Theater der 5./6. Klasse

„Schlaue Hasen und freche Füchse“

Kurz vor den Osterferien durften die Grundschulkinder und die 5./6.-Klässler ein witziges, kleines Theaterstück bewundern, das einige Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe aufführten. Die Kinder hatten in wenigen Proben auf  kurze Zeit mit  Frau Hötschl (Rhythmik) und Frau Kraus (Englisch) die Lieder und Szenen des Stückes „Clever Easter Rabbits“ einstudiert. Dabei ging es um tanzende Hasen, einen Korb Eier und nicht ganz schlaue Füchse. Auch ein „toter“ Hahn war mit von der Partie und ein kleiner Chor, der das Ganze mit Frau Hötschl musikalisch umrahmte. Mit dieser Darbietung in englischer Sprache zeigten die Akteure  und Sänger eine tolle schauspielerische und gesangliche Leistung auf der Bühne, und sie wurden natürlich mit viel Beifall von Eltern und Mitschülern belohnt.

(Text: Dagmar Kraus)

Applaus für junge Schauspieler – Ferienakademie an der Montessorischule

Landau/Eggenfelden. Eddys Lieblingsbeschäftigung ist Lesen. Selbst zur Schlafenszeit will er seine Bücher nicht weglegen, oft schläft er sogar darüber ein. Und in seinen Träumen erlebt er dann die größten Abenteuer. Die Geschichte von Eddy war Grundlage eines Schauspiels, das junge Akteure bei einer Ferienakademie an der Montessorischule einstudiert haben. Auf einer Bühne im Theater an der Rott in Eggenfelden durften sie es zum krönenden Abschluss vor Publikum präsentieren.

 

Ein großes Tuch und viele Bücher, recht viel mehr brauchen die Schauspieler nicht für ihre Kulisse. Ganz in schwarz gekleidet, sitzen sie am Boden und erzählen von ihren schönsten Träumen. Sie können sich gut vorstellen, wie es Eddy geht, wenn er in ein Buch so sehr vertieft ist, dass er es unmöglich weglegen kann. Auch wenn Mama aus der Ferne ruft „Eddy, mach dein Licht aus und schlaf endlich“. Was macht Eddy dann? Er antwortet brav „Ja, Mama!“ und krabbelt unter seine Bettdecke, um mit der Taschenlampe weiterzulesen. Das machen nun auch die jungen Schauspieler. Alle kriechen unter das große blaue Tuch und verstecken sich, um in Ruhe weiterlesen zu können. Ihre Taschenlampen gehen an, später wieder aus. Denn irgendwann, ja irgendwann sind selbst die neugierigsten Bücherwürmer so müde, dass sie freiwillig schlafen.

 

„Die Kinder hatten großen Spaß und waren extrem kreativ“, erzählte Christine Hötschl, Theaterpädagogin an der Landauer Montessorischule, nach Abschluss der dreitägigen Ferienakademie. „Besonders spannend fanden sie die Besichtigung des Theaters.“

 

Christine Hötschl hatte den Workshop zusammen mit Gabriela Anna Schmid aus Bad Füssing geleitet. Schmid arbeitet als freiberufliche Theater- und Kulturpädagogin am Theater an der Rott. An den ersten beiden Workshoptagen trafen sich die jungen Akteure an der Montessorischule, am dritten Tag dann in Eggenfelden am Theater. Für ihr Bühnenwerk erhielten sie von den Zuschauern – überwiegend Eltern und Freunde – viel Applaus.

(Text und Bild: BH)

Ferienakademie an der Grundschule

Theater Maskara in der Grundschule

Auch dieses Jahr durfte sich die Grundschule über den Besuch des Theaters Maskara freuen. Der Multiinstrumentalist Stefan Knoll begeisterte mit dem Märchen der Brüder Grimm „Das Wasser des Lebens“ unsere Schüler und Lehrer.

 

Mit lebendigen, handgefertigten Masken aus Leder schlüpft er blitzschnell in die verschiedenen Rollen seines Märchens, wechselt Stimme, Körperhaltung und verleiht so jeder Figur ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter. Er agiert, erzählt, singt, tanzt, spielt Musik und bedient die fantasievollen Bilder der Kulisse.

 

Die Magie von Theater Maskara hat uns alle erreicht!

Junge Schauspieler gesucht

Schüler im Alter von sieben bis zehn Jahren dürfen während der Faschingsferien ihr eigenes Bühnenwerk schaffen – Auftritt im Theater an der Rott

 

Landau. Kribbelige Augenblicke und lustige Stunden verspricht die Ferienakademie „Freispiel“ Kindern und Jugendlichen im Alter von sieben bis zehn Jahren: Die Teilnehmer dürfen an drei Tagen ihr eigenes Stück einstudieren, um es dann vor Publikum im Theater an der Rott in Eggenfelden zu präsentieren.

Der Workshop findet während der Faschingsferien vom 1. bis 3. März an der Landauer Montessorischule sowie am Theater an der Rott in Eggenfelden statt. Kinder aller Schulen im Landkreis sind herzlich willkommen.

„Du verkleidest dich gerne und spielst gerne Theater? Du willst einmal hinter die Kulissen eines professionellen Theaters schauen und selber auf der Bühne stehen? Dann mach mit“ – so lautet der Appell von Christine Hötschl, Rhythmik- und Theaterlehrerin an der Montessorischule. Sie leitet den Workshop zusammen mit Gabriela Anna Schmid aus Bad Füssing, die als freiberufliche Theater- und Kulturpädagogin am Eggenfeldener Theater arbeitet.

Ablauf

An den ersten beiden Workshoptagen trifft sich die Gruppe jeweils von 10 bis 16 Uhr an der Montessorischule in Landau. Dort entsteht auf der Grundlage einer Geschichte Stück für Stück ein kleines Bühnenwerk. Am dritten Tag „arbeiten“ die Teilnehmer von 10 bis 16.45 Uhr im Theater an der Rott in Eggenfelden. Um 16.30 Uhr findet auf der Bühne im dortigen Theatercafé eine Präsentation statt, zu der Eltern und Freunde herzlich eingeladen sind.

Anmeldung

Nähere Informationen und Anmeldung bis spätestens 24. Februar bei Christine Hötschl (Tel. 0 99 55 / 90 44 88 bzw. E-Mail christine-hoetschl@t-online.de) sowie bei Gabriela Anna Schmid (Tel. 0 85 37 / 9 19 19 80 bzw. E-Mail gabriela.anna.schmid@eigenstark.de).