Coronavirus – Notbetreuung für besonders betroffene Gruppen wird ausgeweitet

Liebe Eltern,

heute erreichte uns der folgende Text zum Thema „Notbetreuung“ aus dem Schulamt.

Sollte die erweiterte Notbetreuung jetzt für Sie aktuell werden, dann melden Sie sich bitte möglichst zeitnah, damit wir die Betreuung Ihrer Kinder organisieren können.

Das beigefügte Formular muss hierfür dringend ausgefüllt werden.

Viele Grüße,

Ihr Monte-Team

 

Coronavirus – Notbetreuung für besonders betroffene Gruppen wird ausgeweitet.

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Unsere Klinken, Arztpraxen, Apotheken und Pflegeheime sind noch mehr als alle andere Bereiche im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gefordert.“

Der Katastrophenstab der Bayerischen Staatsregierung hat heute beschlossen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig sind, ab Montag, den 23. März 2020, auch dann eine Notbe-treuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen können, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen tätig ist. Voraussetzung ist dabei auch weiterhin, dass der Elternteil aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkei-ten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist. Bayerns Fa-milienministerin Carolina Trautner: „Unsere Klinken, Arztpraxen, Apotheken und Pflegeheime sind noch mehr als alle andere Bereiche im Kampf gegen die Ausbrei-tung des Coronavirus gefordert. Denn dort steigt der Personalbedarf. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die weiterhin unsere Gesellschaft am Laufen hal-ten, für ihren Einsatz.“ Kultusminister Michael Piazolo betont: „Die öffentliche Ge-sundheitsversorgung zu unterstützen, hat derzeit höchste Priorität. Wir unterstützen hier die Eltern und ermöglichen ihnen einen leichteren Zugang zu den Notbetreuun-gen in den Schulen und Kitas. Mein Dank gilt auch den Eltern, die in der vergange-nen Woche sehr verantwortungsvoll mit dem Angebot der Notbetreuung umgegan-gen sind.“

Die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege werden dabei weit ausgelegt, um eine Versorgung der Patientinnen und Patienten und der pflegebedürftigen Men-schen unter allen Umständen gewährleisten zu können. Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-)Arztpraxen und den Ge-sundheitsämtern auch die Kassenärztlichen Vereinigung und den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, son-dern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsi-chernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäu-ser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen). Für die übrigen Bereiche der kritischen Infrastruktur bleibt es dabei, dass beide Elternteile in diesen Bereichen tätig sein müssen, bei Alleinerziehenden genügt auch weiterhin ein Elternteil.

Für eine bessere Planbarkeit sollten sich Eltern, die nun am Montag erstmals eine Notbetreuung benötigen, möglichst frühzeitig mit ihrer Einrichtung oder Schule in Verbindung setzen. Die entsprechenden Erklärungen und Elterninformationen wer-den umgehend angepasst. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

 

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