Überreichung der Plakette „Haus der kleinen Forscher“

In Würdigung der Tatsache, dass in der SVG nun schon seit drei Jahren die letzten Monate und Wochen vor Schuljahresende intensiv geforscht wird, wurde am 6. November 2013 dem Montessori Haus für Kinder die Plakette „Haus der kleinen Forscher“ überreicht.
Noch einmal widmeten sich die Kinder, die im vergangenen Jahr die SVG besuchten, konzentriert und begeistert Experimenten aus der für die Zertifizierung eingereichten Projektarbeit zum Thema „Farben – Licht – Sehen“. Die Urkunde wurde durch Regionalmanagerin Inge Hitzenberger der XperRegio GmbH überreicht. Anwesend waren zudem Werner Schurm in Vertretung der IHK, Schulsekretärin Irene Geiß sowie Mitglieder des Elternbeirates mit den beiden Gruppenleiterinnen Uli Kriegl und Petra Danner, die die für das Projekt erforderliche Weiterbildung absolvierte.
Das „Netzwerk Haus der kleinen Forscher“, dass seit zweieinhalb Jahren auf Initiative von Inge Hitzenberger und der XperRegio GmbH in den Landkreisen Dingolfing-Landau und Rottal/Inn aktiv ist, zeichnet Kindertagesstätten aus, in denen die Mädchen und Buben mit alltäglichen Materialien experimentieren, wodurch Naturwissenschaften und Technik für die Kinder erfahrbar werden. Sie erwerben zudem Sprach-, Lern- und Sozialkompetenzen und können ihre feinmotorischen Fähigkeiten weiterentwickeln.
Bedingungen für die Zertifizierung ist regelmäßiges Forschen, Dokumentation der Projekte und Teilnahme der Erzieherinnen und Erzieher an Fortbildungen, deshalb gilt die Urkunde nur für zwei Jahre.
Der Landkreis Dingolfing/Landau engagiert sich in diesem Bereich gemeinsam mit der IHK, um die Bildungschancen für junge Menschen in unserer Region zu erhöhen und langfristig dem Fachkräftemangel vorzubeugen.
Als kleine Aufmerksamkeit für ihr fleißiges Engagement in Naturwissenschaft und Technik durften die Kinder sich über Luftballons freuen.

Ein Bild. Wenn man draufklickt, wird eine Seite geöffnet.

Ein Bild. Wenn man draufklickt, wird eine Seite geöffnet.

Im Meer des Wissens baden – Armin Blätzinger referierte über die Montessori-Pädagogik

Wie Kinder in Montessori-Kindergärten und an Montessori-Schulen lernen, das hat der Lehrer, Pädagoge und Dozent Armin Blätzinger aus Regensburg am Donnerstagabend in einem Vortrag an der Montessori-Grundschule anschaulich gezeigt. Schnell beantwortet war dabei die Frage, ob die Montessori-Pädagogik nach hundert Jahren überhaupt noch zeitgemäß sei. „Studien zeigen, dass Kinder an Regelschulen, egal ob in Deutschland oder im Ausland, heutzutage oft schnell das Interesse und die Neugierde am Lernen verlieren“, sagte Blätzinger. Es sei also wichtiger denn je, ihren Forscher- und Wissensdrang zu fördern. In einigen Ländern habe diesbezüglich schon ein Umdenken begonnen. „In Amerika hält die Montessori-Idee mehr und mehr Einzug“, wusste der Referent und zeigte ein Foto, auf dem US-Präsident Obama in einer Schule mit Montessori-Material „arbeitet“. Sensible Phasen, in denen Kinder besonders wissensdurstig und neugierig sind, zu nutzen – das ist ein Aspekt dieser Pädagogik. Wenn ein vierjähriges Kind sich für Buchstaben interessiert und das Schreiben lernen möchte, wird es in einem Montessori-Kinderhaus dabei unterstützt. Im Grundschulalter das Bruchrechnen oder das Wurzelziehen zu lernen, ist laut Armin Blätzinger ebenso keineswegs verfrüht. „Im Alltag sind Kinder doch auch ständig mit Brüchen konfrontiert, denken wir nur an die halbe Tafel Schokolade oder die in vier Viertel geteilte Pizza.“ Den Kindern möglichst viel zeigen, sie im „Meer des Wissens baden lassen“ – diesem Prinzip folgt die Montessori-Pädagogik. Wenn es gelingt, die Kinder damit in ihrem natürlichen Neugier- und Entdeckerverhalten zu unterstützen, „dann haben wir viel erreicht“. Am Ende eines kurzweiligen Vortrages und im Anschluss an eine angeregte Diskussion bedankte sich Lehrerin Lisa Wax bei Armin Blätzinger sehr herzlich für sein Kommen. Man sei gespannt auf die nächsten beiden Vorträge, in denen interessierte Eltern, Pädagogen und Lehrer noch mehr erfahren können über die Arbeit in der Montessori-Grundschule sowie in den Klassenstufen 5 bis 10. Die Termine: Donnerstag, 12. März (19.30 Uhr, Schulgebäude in der Fleischgasse); Montag, 11. Mai (19.30 Uhr, Fachraumgebäude in der Fleischgasse). Armin Blätzinger ist Diplom-Pädagoge, Grundschul- und Montessori-Lehrer, Schulberater, Dozent der Deutschen Montessori-Gesellschaft sowie Leiter des Bildungsinstituts www.lelamonte.de.

 

Teams für Roboter-Olympiade ausgestattet

Die Softwarefirma CSP GmbH & Co. KG aus Großköllnbach unterstützt das Robotik-­Projekt der Montessori-­Mittelschule mit einer großzügigen Spende. Mehrere Schüler der Montessori-Mittelschule wagten im Januar einen großen Schritt und beschlossen an der WRO, der World Robot Olympiad, teilzunehmen. Hier müssen LEGO-­‐Roboter für komplizierte Aufgaben konstruiert und programmiert werden. Eine erste Hürde war es, sich selbständig um die Finanzierung der hohen Anschaffungskosten von Robotern und EDV-­‐Hardware zu kümmern. Ohne die Unterstützung weitsichtiger Sponsoren wäre dies nicht möglich gewesen. Die Firma CSP stemmte hier den Löwenanteil und rüstete zwei Teams mit insgesamt 1400€ Budget komplett aus. Die international tätige Firma aus Großköllnbach steht für hochwertige Softwarelösungen zur Datenbankarchivierung und für die fertigende Industrie. Als mittelständisches Unternehmen beschäftigt CSP mittlerweile knapp 50 Mitarbeiter und fördert nun innovativ den Nachwuchs im eigenen Landkreis, um weitsichtig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Geschäftsführer Hermann Pellkofer und Mario Täuber statteten den jungen Programmierern nun einen Besuch ab, um den ersehnten Scheck persönlich zu überreichen. Gemeinsam mit Schulleiter Klaus Ecker und Projekt-­‐Begleiter Martin Hammerer bedankten sich die Schüler der 5. bis 7. Klasse ganz herzlich und präsentierten stolz die Fähigkeiten ihrer bisher konstruierten Robotermodelle. Der Ernstfall naht bereits, da man am 25. April am Roboter-­‐Wettkampf der Realschulen des Landkreises teilnimmt. Man darf gespannt sein.

Sonnenfinsternis in der Montessori-Schule

Am Freitag, dem 20.03.2015, fand eine totale Sonnenfinsternis statt, deren Zentralzone sich durch den Nordatlantik zog. Bis zur nächsten in Deutschland sichtbaren totalen “SoFi” am 02.09.2081 kommt uns die schwarze Sonne nur am 12.08.2026 ähnlich nahe. Bei uns in Landau war das Wetter ideal, um die im süddeutschen Raum nur partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Da die Sonnenfinsternis idealerweise in die große Pause fiel, konnten alle gemeinsam das Spektakel – gut geschützt durch spezielle SoFi-Brillen – beobachten, wie nachfolgendes Bild zeigt:

sofi2015

Gestohlene Zeit tanzend zurückgebracht

Montessori-Schüler besuchten Tanztheater „Momo“

Am letzten Schultag vor Weihnachten 2014 brach die Theatergruppe der 7./8. Klasse an der Montessori-Schule Landau auf, sich am Theater an der Rott in Eggenfelden die Tricks der Profis anzusehen. Die Geschichte von Momo lässt sich als pädagogisch wertvolle Kritik an der modernen Zivilisation verstehen, in der Fantasie und zwischenmenschliche Beziehungen oft auf der Strecke bleiben und ist gleichzeitig eine Hommage an die Freundschaft, das Leben, das Gute und das wirklich wichtige im Leben eines Menschen.

Da ein Teil bereits Szenen aus Michael Endes Jugendroman Momo im eigenen Theaterkurs bearbeitet hatte, bot sich die Inszenierung besonders an. So konnte man auch Unterschiede in der Interpretation der Vorlage erkennen. Die Schüler wurden von Theaterpädagogin Christine Hötschl zuvor instruiert, auf besondere Aspekte der Darstellung zu achten. So ließ man sich nicht nur von der tollen Show der vielen jugendlichen Laiendarsteller im Altern von 4 bis 20 Jahren aus dem örtlichen Tanzzentrum unterhalten, sondern beobachtete auch den Einsatz des Bühnenbildes, die Kostüme, die Szenenübergänge und besonders den Einsatz der Körper auf dem Bühnenraum. So nahm man viele spannende Eindrücke und vielversprechende Anregungen mit nach Hause, die man im Laufe des Schuljahres noch in ein eigenes Stück nutzen möchte.

Klasse 7/8 auf der internationalen Handwerksmesse in München

II. PCB-Tag der Montessori-HS

Die Klasse 7./8. im Land der Basen, Säuren, Laugen und pH-Werte

Das schwarze Band

Sarah, 6 Jahre, erzählt uns vom “schwarzen Band”, einem Montessori-Material, mit dem die Kinder der Klasse A diese Woche mit ihrer Lehrerin Lisa Wax gearbeitet haben.

Das schwarze Band hat Maria Montessori erfunden. Damit erklärt man, wie die Welt entstanden ist und wann die vielen Tiere gelebt haben, die aber schon gestorben sind, wie die Dinosaurier. Es dauerte sehr lange, bis wir Menschen gekommen sind.
Das schwarze Band ist ein 15 Meter langes Tuch, das ganz schwarz ist, wie das Weltall. Vor 5 Milliarden Jahren entstand die Erde, wahrscheinlich durch den Urknall. Hier beginnt das schwarze Band. Damals war die Erde noch ein glühender Ball, bis sie langsam abkühlte. Auch heute ist die Erde im Inneren noch ganz heiß und voller glühender Lava. Man weiß noch nicht sehr lange, dass die Erde beim Urknall entstanden ist.
Als sie langsam abkühlte, bildete sich eine ganz leichte Kruste, aber auf der konnte noch kein Tier leben. Dann begann der große Regen, viele Dinge füllten sich mit Wasser. Die Zeit vergeht. Langsam entwickelten sich ganz kleine Tiere im Wasser. Noch mehr Zeit vergeht bis die Pflanzen entstehen und die Säugetiere sich entwickelten. Es gab auch Käfer und viele andere Tierarten, die vor uns entstanden sind, z. B. die Dinosaurier in der Kreidezeit oder die Trilobiten. Auch der Hai ist ein ganz altes Tier, aber es gibt ihn heute immer noch. Ganz am Ende des schwarzen Bandes sind die Menschen entstanden. Die Menschen stammen vom Affen ab.

 

BMW Besichtigung der 7. und 8. Klassen

Am Dienstag vor den Faschingsferien 2015 standen für die 7. und 8. Klasse der Montessorischule ein Besuch bei BMW in Dingolfing auf dem Programm. Von der Lehrkraft Frau Kraus wurden wir zuerst im Besucherpavillon auf die Werksführung vorbereitet. Wir erfuhren viel über die Produktion von BMW in Dingolfing und weltweit. Anschließend gingen wir zum Presswerk. Dort stellen riesige Pressen viele Aluminium- und Metallteile her, die später im Karosseriebau zu Rohkarossen zusammengefügt werden. Wir sahen dort auch viele Schweißroboter und ein Karosseriemodell, an welchem uns Frau Kraus den Auftrag der fünf Lackschichten erklärte. Als Letztes gingen wir in die Montage, und zwar an den Fließbändern entlang, an denen Stück für Stück die Fahrzeuge fertig gestellt werden. Auch die „Hochzeit“ haben wir noch besichtigt. Hier werden Rohkarosserie und Motor miteinander verbunden. Während der ganzen Werksführung lernten wir viele Einzelheiten über BMW kennen, z.B. dass 80% der Fahrzeuge nach Asien und Amerika exportiert werden. Die Führung hat uns viel Spass gemacht, und einige Schüler von uns möchten sich auch gerne für ein Praktikum bei BMW in Dingolfing bewerben.