27. April 2020: Der Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten wird erweitert

Auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gibt es neue Informationen zur Erweiterung des Kreises der zur Notbetreuung berechtigten:

Auszug aus der Homepage:

Eine Notbetreuung wird angeboten, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder
  • eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender erwerbstätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder
  • ein Erziehungsberechtigter als Abschlussschüler/-in gemäß Ziffer 2.4 der Allgemeinverfügung aufgrund der Teilnahme am Unterricht an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

Voraussetzung der Notbetreuung ist, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

Insbesondere kann das Kind aufgenommen werden,

  • wenn der Partner aufgrund eigener Erwerbstätigkeit die Kinderbetreuung nicht übernehmen kann,
  • wenn der Partner zwar zuhause ist, aber bspw. aufgrund einer schweren Erkrankung die Betreuung nicht übernehmen kann.

Auch volljährige Geschwister können die Betreuung übernehmen, wenn sie zur Verfügung stehen.

Voraussetzung der Notbetreuung ist weiter, dass das Kind

  • keine Krankheitssymptome aufweist, dabei geht es nicht nur um Symptome einer Erkrankung an COVID-19, sondern um Krankheiten jeglicher Art. Kranke Kinder gehören nicht in eine Kindertageseinrichtung, dies gilt in normalen Zeiten und erst recht in Zeiten der Corona-Pandemie.
  • nicht in Kontakt zu mit dem Coronavirus infizierten Personen steht bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, werden in der Kindertageseinrichtung betreut, die sie gewöhnlich besuchen.

 

Weieter Informaionen finden Sie auf der oben genannten Webseite des Ministeriums.

Coronavirus – Notbetreuung für besonders betroffene Gruppen wird ausgeweitet

Liebe Eltern,

heute erreichte uns der folgende Text zum Thema „Notbetreuung“ aus dem Schulamt.

Sollte die erweiterte Notbetreuung jetzt für Sie aktuell werden, dann melden Sie sich bitte möglichst zeitnah, damit wir die Betreuung Ihrer Kinder organisieren können.

Das beigefügte Formular muss hierfür dringend ausgefüllt werden.

Viele Grüße,

Ihr Monte-Team

 

Coronavirus – Notbetreuung für besonders betroffene Gruppen wird ausgeweitet.

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Unsere Klinken, Arztpraxen, Apotheken und Pflegeheime sind noch mehr als alle andere Bereiche im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gefordert.“

Der Katastrophenstab der Bayerischen Staatsregierung hat heute beschlossen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig sind, ab Montag, den 23. März 2020, auch dann eine Notbe-treuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen können, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen tätig ist. Voraussetzung ist dabei auch weiterhin, dass der Elternteil aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkei-ten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist. Bayerns Fa-milienministerin Carolina Trautner: „Unsere Klinken, Arztpraxen, Apotheken und Pflegeheime sind noch mehr als alle andere Bereiche im Kampf gegen die Ausbrei-tung des Coronavirus gefordert. Denn dort steigt der Personalbedarf. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die weiterhin unsere Gesellschaft am Laufen hal-ten, für ihren Einsatz.“ Kultusminister Michael Piazolo betont: „Die öffentliche Ge-sundheitsversorgung zu unterstützen, hat derzeit höchste Priorität. Wir unterstützen hier die Eltern und ermöglichen ihnen einen leichteren Zugang zu den Notbetreuun-gen in den Schulen und Kitas. Mein Dank gilt auch den Eltern, die in der vergange-nen Woche sehr verantwortungsvoll mit dem Angebot der Notbetreuung umgegan-gen sind.“

Die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege werden dabei weit ausgelegt, um eine Versorgung der Patientinnen und Patienten und der pflegebedürftigen Men-schen unter allen Umständen gewährleisten zu können. Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-)Arztpraxen und den Ge-sundheitsämtern auch die Kassenärztlichen Vereinigung und den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, son-dern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsi-chernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäu-ser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen). Für die übrigen Bereiche der kritischen Infrastruktur bleibt es dabei, dass beide Elternteile in diesen Bereichen tätig sein müssen, bei Alleinerziehenden genügt auch weiterhin ein Elternteil.

Für eine bessere Planbarkeit sollten sich Eltern, die nun am Montag erstmals eine Notbetreuung benötigen, möglichst frühzeitig mit ihrer Einrichtung oder Schule in Verbindung setzen. Die entsprechenden Erklärungen und Elterninformationen wer-den umgehend angepasst. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

 

HfK- und Schulschließung bis 19.04.2019

Liebe Eltern,                                                                                                                                    Infobrief, 13.03.2020

das Staatsministerium Bayern hat beschlossen, dass alle Schulen und Kindergärten in Bayern vorerst bis zum 19. April 2020 geschlossen bleiben, um der exponentiellen Verbreitung des Covid-19 Virus entgegen zu wirken.

Dies kann nur gelingen, wenn auch im privaten Bereich Sozialkontakte minimiert und persönliche Lebensumstände entsprechend angepasst werden.

Es wurde von der Regierung ein Betretungsverbot von Schulen für Schüler und Eltern ausgesprochen.

Es finden somit keine Veranstaltungen, Versammlungen, Elterndienste, etc. an der Schule statt.

Unsere Schule und auch die Klassenlehrer sind in dieser Zeit natürlich weiterhin für Sie per Email erreichbar. Jeder Mitarbeiter der Schule hat eine entsprechende Email-Adresse:

Vorname.nachname@montessori-landau-isar.de

Weitere Informationen erhalten Sie, sobald uns neue Infos über Termine für Schuleinschreibung, Probeunterricht, Übertritt, etc. vom Schulamt mitgeteilt wurden.

Ihr Team der Montessori Schule Landau/Isar

Hiphop-Workshop mit Patrick Weißbrodt

„Wow, Kids! Das geht ab!“, ist nur einer der tausend coolen Sprüche von Patrick Weißbrodt, dem Tanzprofi und Hiphop-Coach aus Straubing. Und schon zum fünften Mal holte Christine Hötschl ihn an die Montessori-Schule, um möglichst allen Kindern und Jugendlichen dieses einzigartige Gefühl von Glück, Freiheit, Erfolg und Coolness erleben zu lassen.

Mitmachen durften heuer die Grundschüler der 3./4. Klasse und die Mittelschüler von der 5. bis zur 8. Klasse. Jede Gruppe lernte innerhalb der drei Tage eine eigene Choreografie.

Die Krönung des diesjährigen Workshops war der Abschlusstag am unsinnigen Donnerstag. Jede Gruppe präsentierte ihre einstudierte Choreografie am Schulfasching in der Aula vor allen Schülern und Lehrern und erntete dafür tosenden Applaus.

Text und Bilder: Chr. Hötschl

WiWe 2020

Montessori-Grundschüler in der Wissenswerkstatt

Landau. Was es mit Minus- und Pluspolen auf sich hat und wie ein Stromkreis aufgebaut ist, das hat eine Gruppe von Montessori-Grundschülern bei einem Besuch der Wissenswerkstatt in Passau gelernt. Begleitet von der pädagogischen Zweitkraft Marion Rampl und Michaela Grassinger, einer Mutter, fuhren 14 Mädchen und Buben im Zug in die Dreiflüssestadt. In der Wissenswerkstatt angekommen, erhielten sie ihre „Aufgabe“: Sie sollten einen Ventilator bauen. Mit Neugierde und Geschick machten sich die Drittklässler ans Werk. Unterstützt von ihren Begleitpersonen und den freundlichen Mitarbeitern der Wissenswerkstatt wurde gebohrt, geschraubt und gelötet, was das Zeug hielt. Am Ende hielt jeder seinen eigenen Ventilator in der Hand, der mithilfe einer Büroklammer ein- und ausgeschaltet werden kann. Auf der Heimfahrt wurde noch viel erzählt und gelacht. „Alles in allem war es wieder ein gelungener Ausflug“, so das Fazit von Marion Rampl, die mit Montessori-Grundschülern regelmäßig die Wissenswerkstatt in Passau besucht.

Text und Bilder: BH

Lehrreiche Einblicke in die Montessori-Pädagogik

Tag der offenen Tür an der Schule und im Haus für Kinder

Einen lehrreichen Schultag haben zahlreiche Besucher bei einem Tag der offenen Tür an der Montessorischule miterlebt. Die Grundschulkinder verblüfften die Gäste mit ihren mathematischen Fähigkeiten. Das Multiplizieren und das Dividieren großer Zahlen ist dank Montessori-Lernmaterialien wie dem „Schachbrett“ oder der „Apotheke“ für sie ein Kinderspiel. Dass sie keine Scheu haben, vor einem größeren Publikum aufzutreten, stellten die Schüler bei Referaten und Theateraufführungen eindrucksvoll unter Beweis.

In der Mittelschule konnte man beim Kochen zuschauen und dabei die ein oder andere Leckerei probieren. Die Technik-Begeisterten trafen sich in der Robotik-Werkstatt. Tüfteln und experimentieren konnte man auch im Montessori-Haus für Kinder. Dort standen die Türen ebenfalls für interessierte Besucher offen. Alle waren herzlich eingeladen zum Basteln und Forschen, aber auch zum Entdecken des Lernmaterials, mit dem die Drei- bis Sechsjährigen auf spielerische Weise ans Rechnen und Schreiben herangeführt werden.

Vorstände, Elternbeiräte und Mitarbeiter informierten ihre Gäste umfassend über die Organisation der Privatschule und des Kindergartens. Im „Café Montessori“ in der Schulaula wurden die Besucher mit selbst gebackenen Kuchen und Torten, frisch gebrühtem Kaffee und pikanten Imbissen verwöhnt.

Text und Bilder: BH

Schulhund Luna macht einen klasse „Job“

Wie der Unterricht mit einem Hund abläuft, darüber informierte sich Studentin Janina Marchel an der Montessori-Grundschule in Landau

Landau. Wenn Luna das Klassenzimmer betritt, gibt es viele strahlende Kinderaugen. Luna ist ein Schulhund. Zwei bis drei Tage pro Woche begleitet die Golden-Retriever-Dame ihr Frauchen, Beate Hirn-Hopfenspirger, an die Montessori-Grundschule in Landau. Beate Hirn-Hopfenspirger arbeitet dort als pädagogische Zweitkraft in einer Klasse. Auch Luna hat einen wichtigen „Job“ zu erledigen: Sie schenkt den Kindern Vertrauen, vermittelt Nähe, Sicherheit und Geborgenheit – Luna motiviert die Schüler zum Lernen.

„Das ist wirklich etwas Besonderes, ich finde das hochinteressant“, sagt Studentin Janina Marchel. Sie studiert derzeit an der Universität Regensburg „Soziale Arbeit“ und widmet ihre Bachelorarbeit dem Thema „Schulhund“. Um Näheres zu erfahren, hat sie Luna in „ihrer“ Klasse besucht – und lernte dabei eine freundliche, geduldige und anpassungsfähige Hündin kennen, die nichts aus der Ruhe zu bringen scheint. „Luna ist ein ausgesprochener Seelenhund“, findet Frauchen Beate Hirn-Hopfenspirger. Sie und ihre Familie haben die Hündin im zarten Alter von acht Wochen bei sich aufgenommen. Mit vier Monaten begannen Sozialisierungskurse, gleichzeitig ein Begleithundekurs mit anschließender Schulhundausbildung. Wesenstests und regelmäßige ärztliche Untersuchungen sind ebenso selbstverständlich.

Im Alter von sechs Monaten begleitete Luna ihr Frauchen bereits an die Montessorischule in Landau. Das ist jetzt fast zehn Jahre her. Die Erfahrungen beschreibt Beate Hirn-Hopfenspirger als durchwegs positiv: Es habe weder kritische Vorfälle noch Probleme im Umgang zwischen Mensch und Tier gegeben. „Ein Kind mit Hundeangst konnten wir auf Wunsch der Eltern mit Partnerarbeit und viel Einfühlungsvermögen erfolgreich therapieren“, sagt die Hundehalterin.

Wichtig ist Beate Hirn-Hopfenspirger, dass nicht ihr Hund im Vordergrund steht, sondern die Kinder. Außerdem achtet sie sehr genau darauf, dass die Schüler die Verhaltensregeln im Umgang mit einem Hund und dessen Körpersprache kennen. Die Mädchen und Buben wissen, dass sie nicht hinter Luna herlaufen, sie nicht gegen ihren Willen festhalten und  nicht schreien dürfen.

Dass der Schulhund einen positiven Einfluss auf die Lernatmosphäre nimmt, kann Klassenlehrerin Astrid Buchhauser bestätigen: „Ein stressfreies Unterrichtsklima unterstützt den Lernerfolg maßgeblich, und dazu trägt Luna in jedem Fall bei.“ Luna hat sehr feine „Antennen“ und spürt sofort, wenn es einem Kind zum Beispiel nicht gut geht. Dann nimmt es Kontakt zu dem Kind auf, legt sich ihm zu Füßen, lässt sich kurz streicheln – und schon sieht die Welt ganz anders aus.

„Die Kinder lernen nicht nur leiser und konzentrierter, sie lernen auch, Verantwortung und Aufgaben zu übernehmen, außerdem Rücksichtnahme und soziale Sensibilität“, sagt Beate Hirn-Hopfenspirger. Drei bis vier Schüler haben Luna-Dienst: Sie gehen mit ihr in der Pause in den Schulgarten, wo die Golden-Retriever-Hündin ihr „Geschäft“ verrichten kann. Sie machen danach ihre schmutzigen Pfoten sauber, ehe Luna ins Klassenzimmer zurückkehrt. Und sie sorgen dafür, dass die Wasserschale immer gefüllt ist.

Das Gefühl, von Luna gebraucht zu werden, stärkt das Selbstbewusstsein der Schüler und trägt dazu bei, dass sie die mit dem Tier erlernten Verhaltensweisen auf soziale Situationen mit Menschen übertragen. Schulhunde stellen keine Anforderungen und haben keine Erwartungshaltung. Sie nähern sich unvoreingenommen und akzeptieren jeden Menschen ohne Vorurteile – Wesenszüge, die auch auf den Menschen übertragen ein harmonisches Miteinander unterstützen. „An Montessorischulen steht die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes im Vordergrund“, erklärt Beate Hirn-Hopfenspirger. Dabei leistet Luna wertvolle Unterstützung.

Das sehen die Pädagogen der Montessori-Grundschule in Landau genauso wie Studentin Janina Marchel. Sie arbeitet parallel zu ihrem Studium bereits an der Montessorischule in Regensburg. Später möchte sie gerne ihren eigenen Hund haben und ihn zum Schulhund ausbilden lassen. Seit die Studentin Luna und „ihre“ Klasse kennen gelernt hat, ist dieser Wunsch noch größer geworden.

Bild und Text: BH

Der Eisenhans der Gebrüder Grimm dargeboten von Frieder Kahlert vom Theater Maskara am 21.11.2019

Mit ausdrucksstarken Masken in großen, vielseitigen Bühnenbildern unterstützt von live eingespielter Musik verwandelte Frieder Kahlert unsere große Aula in eine Märchenwelt. Die Vorschulkinder vom Haus für Kinder sowie unsere Grundschüler der Klassen A bis D kamen in den Genuss des Märchens „Der Eisenhans“ von den Gebrüdern Grimm.

Das Theater Maskara orientiert sich ganz bewusst an den ursprünglichen Märchentexten und macht die Schönheit dieser Sprache durch die lebendige Inszenierung erlebbar. Das ist eine wunderbare Möglichkeit sich die 200 Jahre alte, deutsche Märchensprache zu erschließen und wird von Lehrern wie Schülern sehr geschätzt.