Grundschüler bauen Knatterboote

Grundschüler bauen Knatterboote

 Wie muss ein Boot konstruiert sein, damit es schwimmen kann? Das haben einige technikinteressierte Mädchen und Buben der Montessori-Grundschule in der Wissenswerkstatt in Passau herausgefunden. Dort durfte jeder sein eigenes Knatterboot bauen und dabei Wissenswertes über physikalische Grundgesetze lernen – zum Beispiel, dass Wasser verschiedene Zustände haben kann. Am besten gefallen hat den Grundschulkindern das praktische Arbeiten mit Schleifpapier, Heißkleber, Standbohrmaschine und Dekupiersäge. Am Ende hatte jeder sein eigenes Boot. Ob es auch wirklich schwimmen kann, wurde gleich ausprobiert. „Ja, es kann!“ „Ja, es hat funktioniert!“ Stolz und voller Freude machten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitpersonen der Montessorischule auf den Heimweg.
Bilder und Text: BH

Mittelschüler bauen magische Windmühlen

Schrauben, bohren und schleifen wie die Erwachsenen durften 16 Mittelschüler der Montessorischule Landau bei einem Besuch in der Wissenswerkstatt Passau.

Aufgabe war es, eine sogenannte Hui-Maschine zu bauen – auch bekannt als „magische Windmühle“ oder „Zauberpropeller“. Dabei stellten die Mädchen und Buben ihr handwerkliches Geschick unter Beweis und lernten nebenbei allerlei über physikalische Grundgesetze.

Zunächst musste das Werkstück mit dem Lineal exakt abgemessen werden. Winkel wurden markiert, das Holz in den Schraubstock eingelegt und gefeilt. Mit einer Standsäge wurden Propeller ausgesägt, mit dem Akkuschrauber Löcher gebohrt, zum Schluss noch Schrauben gedreht und Schnüre gespannt.

Die Schüler hatten zu Beginn den Anleitern aufmerksam zugehört, um dann eifrig und selbstständig zu arbeiten. Am Ende durfte jeder stolz sein auf seine selbst gebaute Hui-Maschine. Wer wollte, durfte sie auch noch verzieren.

Begleitet wurden die Mädchen und Buben von Marion Rampl, der Technikbeauftragten der Montessorischule, und Christian Grassinger, einem Papa der Montessori-Schulfamilie.

Schüler und Schülerinnen nach der Zertifikatsübergabe zusammen mit den Lehrern Sven Hönicke, Ingolf Grauham sowie der Schulleiterin Karoline Führmann

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende

Schüler berichten über die Große Praktische Arbeit 2022 an der Montessori-Schule Landau

 

Landau. Die Montessori-Mittelschüler erwerben während ihrer Schullaufbahn nicht nur eine gute Allgemeinbildung, sondern auch praktische Fähigkeiten. Die „Große Praktische Arbeit“ (GPA) bietet eine von zahlreichen Möglichkeiten, dies unter Beweis zu stellen, und ist sogar Bestandteil des Montessori-Schulabschlusses. Vor großem Publikum durften die Achtklässler nun stolz ihre Werkstücke präsentieren. Die Schülerinnen Lilian Lau, Sari Kleiner und Lisa Till haben über die Veranstaltung einen Zeitungsbericht verfasst:

 

Am Abend des 5. Mai 2022 durften die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer ihre Gäste wieder ohne Masken zur Präsentation der Großen Praktischen Arbeit (GPA) an der Montessori-Schule in Landau begrüßen. Dort präsentierten die Achtklässler in Vorträgen souverän ihre Werkstücke und stellten damit ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis.

 

Bei der GPA hatten sie sich mit Hilfe eines Mentors ein Projekt ausgesucht, dieses geplant und umgesetzt und damit einen wichtigen Bestandteil des Montessori-Schulabschlusses geschafft. Um 19 Uhr wurden die Gäste, darunter auch der stellvertretende Landrat, Dr. Franz Gassner, der 3. Bürgermeister der Stadt Landau, Xaver Hagn, sowie der ehemalige Schulleiter Klaus Ecker von der Schulleiterin Karoline Führmann herzlich willkommen geheißen.

 

Den Schülerinnen und Schülern wurde das Zitat „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende“ von Demokrit mit auf den Weg gegeben. Durch den Abend führte Sven Hönicke. Er sprach im Vorfeld der Referate allen Schülern Mut zu.

 

Darauf folgten sieben Vorträge mit interessanten Infos zu den einzelnen Projekten: ein selbst angefertigter Bienenkasten von Jesaja Brunhofer, eine Bananen-Buttercreme-Tortenkreation von Christina Dütsch sowie eine Regenbogentorte von Selin Edenharder. Simon Greifenstein präsentierte seine selbst entworfene und gebaute Gartenliege, Sari Kleiner ein eigens angefertigtes Bartagamen-Terrarium und Mia Lange ihre selbst designte Schmuckkreation. Armin Pilz hatte sogar einen Film über die Herstellung seines Kagum-Schwertes gedreht.

 

In einer 20-minütigen Pause mit einem reichhaltigen Buffet – vorbereitet von Lehrerin Jacqueline Schneider und der siebten Klasse – durften auch die Tortenkreationen der Schülerinnen verkostet werden. Danach ging es weiter mit den kreativen und sehr individuellen GPAs der Schülerinnen und Schüler.

 

Die letzten sieben Schülerinnen und Schüler präsentierten nun ihre Arbeiten. Lilian Lau hatte ihren eigenen Anhänger gebaut, Jayla Merkel eine Hundehütte für ihren Hund, Marko Miljko einen fahrbaren kleinen Roboter, Benjamin Pielorz eine Wachtelaufzuchtstation, Lisa Till eine zweistöckige Kristalltorte und Julian Warren eine hölzerne Vogelvilla.

 

Zum Abschluss der Präsentationen bekam jeder ein Zertifikat mit individuellem Text und mit einem Bild des fertigen Werkstücks. Somit war die GPA ein voller Erfolg und alle können nun zu Recht stolz auf sich sein.

 

Ein großer Dank gilt allen Mitwirkenden und Lehrern, unter anderem Sven Hönicke für eine fantastische Moderation, Jacqueline Schneider für das ausgezeichnete Buffet, den Lehrerinnen Simone Bentlohner und Cornelia Diller für die tollen Korrekturarbeiten und natürlich dem Klassleiter Ingolf Grauham für Tipps und Anmerkungen bei den Proben der Vorträge.

 

In der Pause hatten stellvertretender Landrat Dr. Franz Gassner und 3. Bürgermeister Xaver Hagn einige Worte an die Gäste gerichtet. Beide zeigten sich sehr angetan und beeindruckt von den Arbeiten der Jugendlichen.

 

Montessori-Grundschüler bauen Ventilatoren

Ausflug zur Wissenswerkstatt nach Passau
Über Elektronen und den Stromkreis viel gelernt haben 16 Montessori-Grundschüler bei einem Ausflug in die Passauer Wissenswerkstatt. Zusammen mit Technikbeauftragte Marion Rampl, die mit den Schülern regelmäßig die beliebten Ausflüge nach Passau organisiert, und Frau Grassinger, einer Mama der Montessori-Schulfamilie, fuhren die Kinder nach Passau. In der Wissenswerkstatt angekommen, machten sich die Mädchen und Buben nach einer theoretischen Einführung ins Thema unter fachmännischer Hilfe ans Werk. Aufgabe war es, einen Ventilator herzustellen. Eine Büroklammer sollte dabei als Ein- und Ausschalter dienen. Geschickt versorgten die Schülerinnen und Schüler Reißnägel mit Lötzinn, verlöteten Drähte, bohrten Löcher und verschraubten die Einzelteile. Am Ende war jedes der 16 Werkstücke funktionstüchtig und die Montessori-Grundschüler machten sich stolz und glücklich auf den Heimweg.

Text und Bilder: BH

Messen, bohren, schrauben – staunen

Montessori-Mittelschüler besuchen Wissenswerkstatt in Passau
 Einen schönen und lehrreichen Ausflug zur Wissenswerkstatt Passau haben die Fünft- und Sechstklässler der Montessori-Mittelschule Landau unternommen. Jede Schülerin und jeder Schüler fertigte sein eigenes Kaleidoskop an.
Ganz nebenbei erfuhren die Mittelschüler viel Wissenswertes über gekrümmte Spiegel und Hohlspiegel, über Verkehrsspiegel und Schminkspiegel, und darüber, warum beim Kaleidoskop die Spiegel verkantet sind. Beim Herstellen des Kaleidoskops war ein genaues Anzeichnen der Umrisse und Bohrlöcher ebenso gefragt wie ein exaktes Sägen. Die Rohre mussten auf eine bestimmte Länge zugeschnitten werden, damit die geknickten Spiegel auch genau reinpassten. Zum krönenden Abschluss wurde das Kaleidoskop mit der Glaskugel und allen anderen Teilen zusammengeschraubt. Bei jedem Einzelnen entstanden schöne Mandalas. Etwas geschafft, aber auch sehr zufrieden machten sich die Schüler auf den Heimweg. Begleitet wurden sie von Technikbeauftragte Marion Rampl, die diese „Wissensausflüge“ regelmäßig organisiert, und Markus Breu, Vater einer Mittelschülerin.

Informationen bezüglich der Corona-Maßnahmen

Haftungsausschluss

Die Montessori Fördergemeinschaft Landau und Umgebung e.V. haftet nicht für Schäden, die der am
PCRPooltestverfahren teilnehmenden Person durch die Teilnahme am Pooltestverfahren
möglicherweise entstehen. Dieser Haftungsausschluss gilt jedoch nicht für den Fall, dass die
Montessori Fördergemeinschaft Landau und Umgebung e.V. oder für sie als Erfüllungsgehilfen tätige
Personen bei einer Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit der teilnehmenden Person
Vorsatz oder Fahrlässigkeit zu vertreten haben. Im Übrigen gilt der Haftungsausschuss nicht für
sonstige Schäden, hinsichtlich derer die Montessori Fördergemeinschaft Landau u. Umgebung e.V.
oder für sie als Erfüllungsgehilfen tätige Personen grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zu vertreten
haben.